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Segeberger Einzarger Wintergewicht?

  • TommyGiese
  • September 25, 2021 at 4:52 AM
  • TommyGiese
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    Segeberger Styropor
    • September 25, 2021 at 4:52 AM
    • #1

    Hallo liebe Imker.

    Wie schwer muss ein Ableger für den Winter sein? Sitzt auf einer Zarge. Segeberg Styropor Beute DN

    Danke schon mal

  • Didi
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    • September 25, 2021 at 9:25 AM
    • #2

    Moin, je nach Gegend und Winterdauer zwischen 15 und 20 kg.

  • Kai
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    • September 25, 2021 at 3:29 PM
    • #3
    Quote from TommyGiese

    Hallo liebe Imker.

    Wie schwer muss ein Ableger für den Winter sein? Sitzt auf einer Zarge. Segeberg Styropor Beute DN

    Danke schon mal

    Hallo,

    hier habe ich mal eine kleine Aufstellung gemacht: Gewicht einer besetzten Segeberger Beute ohne Futter - Leergewicht

    Somit wiegt ein Einzarger voll besetzt mit Bienen und Brut, aber ohne Futter, ca. 11,4 kg. Je nach Gegend hätte ich gern 12 kg, besser 16 kg Futter in dem Volk. ;)

    LG

    Kai

  • Freizeitimker
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    • September 25, 2021 at 3:43 PM
    • #4

    Die genannten Werte sind sicher gute Richtwerte.

    Doch mit so etwas beschäftigte ich mich noch nie.

    Fütterte ich früher immer noch "reichlich satt" auf, wurde ich im Verlaufe der Jahre und mit steigender Völkeranzahl etwas ungeduldiger und knausriger. Der Bien ist nämlich sozusagen ein Organismus, den man füttert und der irgendwann zu sättigen beginnt. Früher ließ ich die Zuckerpampe immer recht lang und großzügig drin, doch dann fangen die Immen bald mit dem Wildbau an, um den Überschuß noch irgendwo einzulagern. Diese Zeit gebe ich ihnen jetzt nicht mehr. Wird die süße Kostbarkeit nicht mehr halbwegs zügig abgenommen - meistens ist die Abnahmegeschwindigkeit schon bei der zweiten Fütterladung deutlich geringer - beende ich das recht bald. Wenn nach 24 h die Futter- bzw Fütterschüssel noch deutlich mehr als halb gefüllt ist, ist auf jeden Fall Schluß, das Zuckerwasser kommt heraus. Andere, noch nicht gefütterte Immen / Biens freuen sich umso mehr über diese Reste.

    Damit sind meine Bienenvölker nach meiner Wahrnehmung bislang immer gut und sicher über die kalten, dunklen und nahezu trachtlosen Monate gekommen.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • September 25, 2021 at 4:33 PM
    • #5
    Quote from Freizeitimker

    ....Doch mit so etwas beschäftigte ich mich noch nie.

    Wenn nach 24 h die Futter- bzw Fütterschüssel noch deutlich mehr als halb gefüllt ist, ist auf jeden Fall Schluß, das Zuckerwasser kommt heraus. Andere, noch nicht gefütterte Immen / Biens freuen sich umso mehr über diese Reste.

    Damit sind meine Bienenvölker nach meiner Wahrnehmung bislang immer gut und sicher über die kalten, dunklen und nahezu trachtlosen Monate gekommen.

    Hallo, ja so habe ich es einige Jahrzehnte auch gemacht. Es ist halt immer eine Gefühlssache. :)

    Da aber immer wieder Fragen nach den genauen Gewichten kommen, habe ich mir mal den "Spaß" gemacht, das so ungefähr nachzuwiegen.

    Wie gesagt: bis vor 3 Jahren habe ich mich auch nie um das Wiegen gekümmert. ;)

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    Kai

  • Hainlaeufer
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    • September 25, 2021 at 7:01 PM
    • #6

    Wie hier schon mehrfach erwähnt, reicht für einen Einzarger im Schnitt 12-17 Kilo Futter (im Norden sind wohl 20kg üblich). Wieviel es dann wirklich sein soll, richtet sich unter anderem nach der Region, wo die Völker stehen. In einem begünstigten Weinbaugebiet reichen 12 Kilo, wenn es aber bergiger wird, dürfen es gerne paar Kilo mehr sein. Wie sich eben der Winter immer so verhält.

    Wobei die letzten Jahre generell alles andere als regulär waren, dem Klimawandel geschuldet. Besser, man nimmt den Mittelweg, und hat hinterher lieber ein paar Futterwaben übrig. Wenn man mal Pech hat, muss halt der Futterteig herhalten.

    Grundsätzlich ist ja jedes Jahr anders, aber mit dem deutlich spürbaren Klimawandel muss man noch mehr dahinter sein, als vlt. vor 12 Jahren.

    Bestimmt Gefühlssache!

  • Cuxer
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    • September 25, 2021 at 7:44 PM
    • #7

    Weiß ja nicht wie weit im Norden du meinst, aber im nördlichen Niedersachsen sprich bei mir in der Ecke ist man bei Kai‘s Angaben. 12 kg … oder ein wenig mehr. 24-25 kg Gesamtgewicht sollten es sein.
    Bei 20kg Futter im Einzarger ist auch wohl kein Platz mehr zum brüten… egal ob Norden oder Süden…

  • Hainlaeufer
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    • September 25, 2021 at 8:13 PM
    • #8

    Naja, wieviel Kilo kann eine Zanderwabe fassen? Oder eine Langstrothwabe?

    Schau in das Volk rein, und du wirst es sehen.

    Im Bezug auf Norden sprach ich von Kai's Gegend.

    Ich musste noch nie 20kg einfüttern, außer, das Volk verbrütete wegen sehr warmen Herbstverlauf.

    Weiß nicht wo das Problem liegt. Bei deinen Segeberger 1,5 kannst du doch locker 20kg einfüttern.

    Aber... wie gesagt, Gefühlssache :P

    Oder wie es Didi oben vortrefflich formulierte:

    Quote from Didi

    Moin, je nach Gegend und Winterdauer zwischen 15 und 20 kg.

    LG

  • Gast-2022-01-25
    Guest
    • September 25, 2021 at 8:47 PM
    • #9

    Nix Gefühlssache,

    Hätte ich dieses Frühjahr nicht gewogen, wären mir mehr als ein Volk verhungert.

    Die 14 kg Futter haben in den letzten 6 Jahren immer gereicht mit der letzten Ausnahme.

    Ferner waren in den letzten Jahren oft Wespen und andere Plünderer wie Bienen aktiv.

    Da reicht oft der Blick von oben, um diese Völker einfach mal nach zu wiegen. ( ja Gefühlssache)

    Man erkennt die Pappenheimer mit ein bisschen Erfahrung schnell.

    Da am Sonntag die letzten Völker ihr Futter bekommen, verfüttere ich dann die letzten 150 kg aus dem IBC Container an die entsprechenden Kanditaten. So kann ich meinen dicken Bauch im Winter schön von meinen Bienen fern halten und muss nicht im Frühjahr zur Unzeit in den Völkern rum rühren.

  • Cuxer
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    Segeberger 1.5 und M+
    • September 25, 2021 at 11:08 PM
    • #10
    Quote from Hainlaeufer

    Naja, wieviel Kilo kann eine Zanderwabe fassen? Oder eine Langstrothwabe?

    Schau in das Volk rein, und du wirst es sehen.

    Im Bezug auf Norden sprach ich von Kai's Gegend.

    Ich musste noch nie 20kg einfüttern, außer, das Volk verbrütete wegen sehr warmen Herbstverlauf.

    Weiß nicht wo das Problem liegt. Bei deinen Segeberger 1,5 kannst du doch locker 20kg einfüttern.

    Aber... wie gesagt, Gefühlssache :P

    Display More

    Schau doch nochmal die Anfangsfrage an.

    Es geht um Segeberger Styropor DN einzargig und Gesamtgewicht.

    Nicht um Zander, Langstroth oder DN1.5.

    Die Frage war auch nicht wieviel eingefüttert wird, sondern wieviel Gewicht drinnen sein muss.

    Bei DN 1.0 wird glaube ich 2kg pro Wabe gerechnet… da würde dann bei 20 kg nicht mehr viel Platz zum Brüten sein.


    Ich hatte meine 1.5er letztes Jahr alle auf 30-32kg Gesamtgewicht im Oktober. Das sollten dann 14-16 kg Futter gewesen sein. Hat dicke gereicht und habe aus fast allen im Frühjahr noch Futter rausgenommen.

    Glaube eigentlich auch nicht, das man im Norden mehr einfüttert als im Süden.

  • Hainlaeufer
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    • September 26, 2021 at 10:47 AM
    • #11

    @Bienen Ede Oh doch, man kann sehr wohl mit Gefühlssache an die Völker ran gehen: Wenn du schon mal ein Volk mit Optimalgewicht per Hand angehoben hast: Merken!

    Wenn du viele Völker hast, gibt es keinen besseren Maßstab, glaubs mir einfach.

    Cuxer Ja, das stimmt schon, es geht um Segeberger. Aber es freut mich, dass du auch das selbe wie ich gelesen hast. Dennoch war ich der Meinung, dass mehr Informationen, allgemeine Informationen, sicher nicht schaden würden, um die Sache generell besser einschätzen zu können. So komplex, wie die Imkerei ist, darf es das schon sein.

    Da muss der Threadersteller bloß mal Miniplus beherbergen, kann er mit allgemeinen Infos mehr anfangen als mit dem Optimalgewicht der Segeberger.

    Quote from Cuxer

    Glaube eigentlich auch nicht, das man im Norden mehr einfüttert als im Süden.

    Dann lass dir sagen, stelle deine Völker 400km in ein anderes Land mit anderen Bedingungen und Höhenmeter, und du wirst dich wundern, wieviel Unterschied das ausmacht ;)

    Aber wie man hier so gerne sagt: "Du machst das schon".

    Nix für ungut!

    LG

  • Freizeitimker
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    • September 26, 2021 at 12:04 PM
    • #12

    Um meinen vorigen Beitrag noch zu ergänzen: So ganz ohne Gewichtskontrolle tat ich es diesjährig auch nicht. Ich hob vor der Einfütterung die Beuten hinten kurz an, um das Gewicht grob einzuschätzen, mehr so zur Befriedigung der Neugier. Dabei ist bereits eine Einteilung zwischen Schwer- und Leichtgewichten möglich, und wer mir gar zu schwer vorkam, wurde von vornherein ausgeschlossen. Und dann führte ich Buch, wieviel die einzelnen Völker an Futter abnahmen (nur den reinen Zuckeranteil). Wegen der Anrührerei sind die Futterchargen immer jeweils 4 kg. Und so hatte ich Völker, die kaum 12 kg Zucker abnahmen, aber auch solche Nimmersatts, die 20 davon haben wollten.

    Jungvölker füttere ich grundsätzlich nicht. Deren Wintervorrat und deren Volksstärke sollen einander angeglichen wachsen, ansonsten stimmt etwas mit deren Genetik nicht. Und das eine Volk, das den Honigraum nicht annahm, bekam "zur Strafe" natürlich auch kein Futter. Da muß doch genug gesammeltes im Brutraum vorhanden sein!

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Cuxer
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    • September 26, 2021 at 5:42 PM
    • #13

    Mir ging es hier nicht ums Besserwissen,

    nur wenn Du einem Anfänger der Gewicht wissen will was von Gefühl erzählst hilft ihm das nicht weiter.

    Und 20kg als Angabe für den Norden halte ich halt für falsch und sogar gefährlich fürs Bienenvolk…

    Ansonsten hätte ich nichts gesagt…

  • Gast-2022-01-25
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    • September 26, 2021 at 6:15 PM
    • #14

    Ich komme gerade von den Bienen.

    Natürlich.wären 20 Kilo für einen Einzarger in DNM viel zu viel.

    Mein einziges Jungvolk auf einer Zarge 1,0 hat gerade eine zweite Zarge bekommen und nochmal 6 Liter Futter. Das wären dann 12 Liter x 1,3 =15,6 kilo.

    Einzargige Völker in DNM Winter ich grundsätzlich nicht mehr ein.

    Die letzten Jahre haben mir gezeigt, dass es bei mir in der Gegend kaum einzuschätzen ist, was da von aussen rein kommt.

    Bienenstände mit Gelbsenf oder viel Bienenweide in der Gegend.tragen nach wie vor tüchtig ein. Da kann es schnell im Einzarger zu eng werden. Bei Bienenständen wo nichts dergleichen in der Nähe ist, bauen die Bienen bereits den Futterbestand ab.

    Natürlich kann man auch mit einem Einzarger überwintern. Aber ein Volk was nicht den Sprung schafft um genügend Bienenmasse aufzubauen, wird aufgelöst.

  • Kai
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    • December 8, 2021 at 10:41 AM
    • #15
    Quote from Hainlaeufer

    ...Im Bezug auf Norden sprach ich von Kai's Gegend.

    Ich musste noch nie 20kg einfüttern, außer, das Volk verbrütete wegen sehr warmen Herbstverlauf.

    ...

    Hallo,

    dieses Jahr musste ich auch keine 20 kg füttern, sondern deutlich weniger. Denn: es waren ja bereits genug Honigvorräte in den Völkern. ;)

    Ich bin gespannt, wie der Winter wird.

    LG

    Kai

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