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Futter - womit füttert Ihr bei den Preisen?

  • Gast-2025-11-01
  • 13. Juni 2023 um 21:02
  • Gast-2025-11-01
    Gast
    • 13. Juni 2023 um 21:02
    • #1

    Was füttert Ihr dennn so an Futter ein ?

    Ich habe bis jetzt immer ApiGold gefüttert.

    Dieses Jahr ist es teurer geworden und ab dem nächstem Jahr ist es fraglich ,ob hier noch ein Tankzug kommt.

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    • 13. Juni 2023 um 21:51
    • #2

    Wegen der Wucherzuckerpreise (oder Zuckerwucherpreise?) wird es ab diesem Jahre der Honig selbst sein, den ich zur Enfütterung verwenden werde (natürlich der vom Vorjahre). Davon habe ich noch mehr als genug, und der kostet mich nichts. Wird für mich nach Jahren gleichen Imkerns endlich mal wieder Neuland sein.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • 14. Juni 2023 um 06:58
    • #3

    Hallo,

    bislang habe ich weißen Haushaltszucker verfüttert, im letzten Jahr dagegen durften die Bienen auf eigenem Honig überwintern. Dies ist aber kein Standardverfahren für Imkereien.

    Daher gehe ich von mindestens doppelten Kosten für die Wintereinfütterung mit Zucker bzw Sirupen aus.

    LG

    Kai

  • Didi
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    • 14. Juni 2023 um 07:10
    • #4

    Moin, hier ist der Zuckerpreis gerade um ca 10 ct gefallen.

  • Gast-2024-11-20
    Gast
    • 14. Juni 2023 um 07:30
    • #5

    Hallo zusammen,

    ich wollte die Bienen eigentlich auch auf eigenen Honig überwintern. Habe da aber keinerlei Erfahrungen mit. Geplant war, dass der Flachzargen-HR (je nach Füllung) im Oktober untergesetzt wird, oder eben doch nur über ASG auf den BR verbleibt. Dass dies nur bei starken Völkern funktioniert ist mir klar. Nachdem der untergesetzte HR umgetragen wurde, könnte ich diesen dann wieder entnehmen. Wenn er überm ASG bis zur Auswinterung sinn macht, kann ich schwer einschätzen. Mit der Zuckereinfütterung letztes Jahr war es eine zimliche Gradwanderung von Platz und Menge. Hatte dann doch noch gut funktioniert, sodass ich im Frühling nichts nachfüttern musste. Ist aber jedes Jahr immer wieder anders. Schön wäre sicher auch wenn der Anteil an Robinie hoch genug wäre um die Kristalisation zu minimieren. Überwintern wollte ich eigentlich wieder einzargig 1,0 DNM. Der Zucker kostet bei mir aktuell 1,39 € - Tendenz eher fallend nach Handelspreisindex.

    Gruß Holger

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 14. Juni 2023 um 09:18
    • #6

    Ich bleibe bei Zucker. Wenn ich Futter bestelle, werden die 14 Kilo Kanister auch teuer. Die Frachtkosten sind nicht unerheblich. Zucker kaufe ich vor allem , wenn Werbeangebote sind. Derzeit liegt er bei uns bei 1,29. Billiger kriege ich keinen Sirup mit Fracht.

    Zucker kann ich übers Jahr nach und nach mitnehmen. Inzwischen wissen sie auch, warum ich so horrende Mengen kaufe und es gibt weniger verdutzte Blicke.

  • Kai
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    • 14. Juni 2023 um 09:31
    • #7

    Hallo Ramona,

    mache ich auch so. Zucker finde und fand ich schon immer als das Beste. Mein aktuell mir bekannter Zuckerpreis liegt bei 1,49 €, kann sein, dass der aber aktuell tatsächlich fällt. Letztes Jahr habe ich noch 0,69 € das Kilo gezahlt.

    Grundsätzlich gilt daher auch bei mir: alle Völker bekommen / überwintern auf Honig. Fehlende Mengen werden mit Zucker ergänzt.

    LG

    kai

  • bienengral
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    • 14. Juni 2023 um 13:09
    • #8
    Zitat von Freizeitimker

    Wegen der Wucherzuckerpreise (oder Zuckerwucherpreise?) wird es ab diesem Jahre der Honig selbst sein, den ich zur Enfütterung verwenden werde (natürlich der vom Vorjahre). Davon habe ich noch mehr als genug, und der kostet mich nichts. Wird für mich nach Jahren gleichen Imkerns endlich mal wieder Neuland sein.

    Der Honig ist nicht umsonst. Denn man könnte in dem Abfüller für 4- 5 Euro das Kilogramm verkaufen. Zucker kostet nur 1,50 das Kilogramm.

    Grüße Thomas

  • Gast-2024-11-20
    Gast
    • 14. Juni 2023 um 13:58
    • #9

    Bei mir gibt es zwei Schwärme die ich im noch brutfreien Stadium mit MS behandelt habe, und im gleichen Zuge eine Flachzarge HR über ASG als Angebot aufgesetzt habe. Der HR wird/wurde sehr schnell angenommen und diente der Eigenversorgung, Beschäfftigung und als Platzangebot. Damit wäre der Honig nicht für den Verzehr und vorallem zum Verkauf geeignet. Ausserdem finde ich mitunter das Futter auf Nektarbasis naturnaher und wesensgerechter als Zucker, Teig oder Sirup. Generell ist der Preisvergleich von Zucker zu Honig natürlich nicht abzureden. Aber wer mag, sollte es auch so machen.

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 14. Juni 2023 um 16:48
    • #10

    Hallo Kai,

    Ich ernte ja den Honig.. also entfällt das Überwintern auf eigenem Honig. Aber ....! Was im Brutraum ist, bleibt den Bienen...Punkt. Und auch was ab Ende Juli eingetragen wird, behalten sie. Den Rest ergänze ich dann auch mit Zucker.

    Ich hab die ersten 40 Kilo noch für 66 Cent Anfang des Jahres in der Werbung gekauft. Teilweise sind meine Honigkunden so auf Zack, dass sie die maximale Abgabemenge bei Sonderangeboten aufkaufen und mir dann geben. Das Geld kriegen sie natürlich dafür wieder. Denen ist es wichtig, dass es meinen Bienen gut geht. Immerhin wollen sie auch nächstes Jahr leckeren Honig von mir haben.

    :)

  • Gast-2024-11-20
    Gast
    • 14. Juni 2023 um 17:01
    • #11

    Hatte ich letztes Jahr auch so gehandhabt. Die hatten nach der Sommerernte (Robinie mit wenig Linde) die Reste großzügig ausgeschleckt und hatte noch ordentlich was heimgebracht danach. Bei mir war es Gott sei Dank, kein Meli. Zucker gabs dann noch in kleinen Schritten bis zum Einwinterungsgewicht. Wenns hoch kommt waren das so 5 kg Zucker pro Volk. Der Zuckereintrag verdünnt dann ja auch noch den Honig in den zellen, der evtl. eher fester werden würde. Die Dunklen sollen ja mit festeren Honig besser klar kommen habe ich mal irgendwo gelesen. "Scheißerei" sollen die ja auch nicht bekommen.

  • Freizeitimker
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    • 14. Juni 2023 um 18:58
    • #12
    Zitat von bienengral

    Der Honig ist nicht umsonst. Denn man könnte in dem Abfüller für 4- 5 Euro das Kilogramm verkaufen. Zucker kostet nur 1,50 das Kilogramm.

    Grüße Thomas

    Als Privatperson werde ich einen Teufel tun, nach außen oder gar offiziell als Honigverkäufer aufzutreten. Damit könnte man einen schlafenden Hund wecken. Ich möchte nicht noch mit einer Behörde mehr zu tun haben oder gar einen hochnotpeinlichen "Hausbesuch" erleben. Dabei fiele meine Honiggewinnung ohnehin mit Ach und Krach bzw. sang- und klanglos durch. Man könnte evtl. auch frech, in Anlehnung an die Betriebsweise unseres Administrators, behaupten, keinen Honig zu ernten. Den Gegensatz beweisen können die nicht, werden es aber garantiert nicht glauben. Und da ich gar nicht so viel Zucker verschenkt, geschweige denn, verkauft bekomme, wie ich habe, bleibt mehr als genug davon übrig, der zur Enfütterung verwandt wird.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kaukasia-Liebhaber
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    • 14. Juni 2023 um 21:33
    • #13

    Meine Mädels bekomme Ihren Zucker wie jedes Jahr, hab zum Glück noch 120kg von letztem Jahr zu günstigen Preis.

    Bekomme Ihm von einen Discounter, die geben immer Bescheid wenn im Angebot dann wrd er über die Rampe verladen und es gibt keine komischen Bicke im Markt.

    Halte von Fertigfutter nichts und ist auch nicht günstiger.

    Wissen aus Büchern ist gut, es selbst in Erfahrung bringen besser!

    http://www.j%c3%a4gerswaldimkerei.de

  • Gast-2025-11-01
    Gast
    • 14. Juni 2023 um 22:01
    • #14

    Habe noch nie mit Zucker gefüttert.

    Wie rührt man das an ?

    Kann man eine 5 Liter Mischung aus Zucker und Wasser auf einmal füttern ?

    Mit ApiGold habe ich immer 3 x 5 Liter gefüttert. Das entspricht 20,25 kg pro DNM ,

    Einzargig Segeberger.

    Wie füttert auf mit Zucker in kg Zucker gerechnet :?:

  • Johannes
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    • 14. Juni 2023 um 22:44
    • #15

    Hallo zusammen, ich nehme Apikel Basis. Habe mit dem Futter von Kellmann nur gute Erfahrungen. Im Gegensatz zu Apiinvert kristallisiert das auch im Winter nicht aus.

    Beste Grüße

    Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
    http://www.bv-dunkle-biene.de/
    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 15. Juni 2023 um 08:01
    • #16

    Zuckerlösung 3:2. Also drei Kilo Zucker auf 2 Liter Wasser zur Wintereinfütterung. Als Reizfütterung bietet sich 1:1 an. 5 Liter auf einmal sind kein Problem. Man kann auch 10 Liter auf einmal geben .

  • Kaukasia-Liebhaber
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    • 15. Juni 2023 um 09:33
    • #17

    Bei Zuckerlösung 3:2 rechne ich mit dem Faktor 0,8.

    Bei Einfütterung von 25 ltr. Lösung kommst auf ca. 20 kg Wintervorrat.

    Wissen aus Büchern ist gut, es selbst in Erfahrung bringen besser!

    http://www.j%c3%a4gerswaldimkerei.de

  • Gast-2024-11-20
    Gast
    • 15. Juni 2023 um 14:43
    • #18

    Die Berechnung der Futtermenge kenne ich ein wenig anders. In deinem fall wären das bei mir 18 kg Futter.

    Der Faktor wäre Zucker *1,2. Also in der Berechnung: 15 Kg Zucker + 10 Kg Wasser = 25 kg. 15 kg * 1,2 = 18 kg (Liter ca. Kilogramm).

    Dazu würde ich noch den Umarbeitungswiederstand der Bienen mit berücksichtigen. Kostet ja auch Energie, die Zuckerlösung umzuarbeiten und einzulagern. Sprich: könnte gut sein, dass 1 kg Zucker (egal welches Verhältnis) ca. 1 kg Futter in der Wabe bedeuten könnte. Bei mir hat es letztes Jahr fast so gestimmt.

    Da das Zucker-Wassergemisch nicht alzulange haltbar ist, würde ich größere Mengen auf einmal nicht geben wollen. 5 Liter finde ich optimal.

  • Imker hessen
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    • 15. Juni 2023 um 17:13
    • #19

    Ich füttere regulär mit Zuckerwasser in dem Verhältnis 2Kg Zucker zu 1kg Wasser.
    Allerdings wird das dieses Jahr auch sehr teuer denn der Kilopreis ist bei 1,50€.
    Dementsprechend brauche ich ca.24€ pro Bienenvolk an Futter.

  • Kaukasia-Liebhaber
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    • 15. Juni 2023 um 17:42
    • #20
    Zitat von HolgerE

    Die Berechnung der Futtermenge kenne ich ein wenig anders. In deinem fall wären das bei mir 18 kg Futter.

    Ob der 0,8 Faktor Wissenschaftlich richtig ist weis ich nicht.

    Den Faktor habe ich von einem Imker (Gott sei seiner Seele gnädig) bekommen mit 70 Jahren Imkererfahrung, der wusste was er machte.

    Zitat von Imker hessen

    Ich füttere regulär mit Zuckerwasser in dem Verhältnis 2Kg Zucker zu 1kg Wasser.

    Geht auch, haben halt die Bienen mehr Arbeit um das Wasser raus zu bekommen.

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