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Varroabekämpfung 2023

  • Kai
  • 23. Juli 2023 um 14:05
  • Kai
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    • 23. Juli 2023 um 14:05
    • #1

    Hallo allerseits,

    der Juli ist der Start der alljährlichen Varroabekämpfung, so auch bei mir. Video: https://www.youtube.com/watch?v=NZY3gC4T8Yw.

    Wie sieht es bei Euch aus?

    LG

    Kai

  • Gast-2025-11-01
    Gast
    • 23. Juli 2023 um 19:32
    • #2

    Hallo

    Ich füttere morgen erst einmal 5 kg Sirup pro Volk.

    In ein parr Tagen folgt dann die Ameisensäure Behandlung mit dem Nassenheider Proffessional .

  • Bienenalex
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    • 23. Juli 2023 um 19:40
    • #3

    Noch ein Stand, dann habe ich alle durchge TuB t

  • teewee
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    • 23. Juli 2023 um 21:18
    • #4

    vor 3 Wochen Königinnen Gekäfigt, heute Honig geerntet, morgen Wabenerneuerung und Königinnen freigeben, Futterstoß und Oxalsäure sprühen dann Donnerstag .

    .

  • JJSchock
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    • 24. Juli 2023 um 11:48
    • #5

    Werd jetzt auch im Dritten Jahr nicht mehr behandeln. Und die Verluste sind sehr überschaubar

  • Kai
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    • 24. Juli 2023 um 19:59
    • #6

    Medikamentöse Varroabehandlung:

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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Viel Spaß

    LG

    Kai

  • dirk2210
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    • 25. Juli 2023 um 07:58
    • #7

    Oh je

    Langsam wird das ganze Unübersichtlich

    Wie sagt man ,,alter Wein in neuen Schläuchen"

    As 60 % bekommt ein neues Etikett wird wahrscheinlich 50 % teurer,

    und ist die selbe Brühe wie vorher. :shock:

    Was kommt als nächstes ?

    Das viel gepriesene Schwammtuch ,das Jahrelang von den Instituten favorisiert wurde,

    war noch nie zugelassen ! Darf aber jetzt mit AS 60 % aber nur mit AS von ...... benutzt werden.

    Kann aber noch nicht gekauft werden. :cry:

    Alles muss in ein Bestandsbuch eingetragen werden.

    Unausgegorener Mist :thumbdown:

    Wenn Leute wie Ludger Merkens und Ralf Sester , die beide tief in der Materie Bienen

    stecken bei Fragen ins Straucheln kommen. Wie sollen wir kleine ,,Hobby Imker "da

    durchblicken.

    Da ist er wieder der Deutsche Michel .Gesetze- Regeln- DIN Vorschriften ,die keiner

    versteht oder ausführen kann. Hurra ! ! ! ,, bevor einer fragt ,das ist ironisch gemeint" :saint:

    Gruß Dirk

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 25. Juli 2023 um 08:51
    • #8

    Ich schleudere Mittwoch die letzten vier Völker ab. Wenn die Honigräume geputzt sind, gibts eine Portion Futter und wenn das Wetter dann hoffentlich passt, kommen die Nassenheider drauf.

  • Didi
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    • 25. Juli 2023 um 09:00
    • #9

    Moin, bei dem ganzen Hickhack sollte man wirklich über chemische Behandlung, Streifen etc nachdenken! Einfach, sicher, leichter Nachweis, was will man mehr? Ach ja, Honig soll ja unverfälscht und sauber sein!

    Gruss Dieter

  • Bienenalex
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    • 25. Juli 2023 um 09:39
    • #10
    Zitat von dirk2210

    Das viel gepriesene Schwammtuch ,das Jahrelang von den Instituten favorisiert wurde,

    war noch nie zugelassen ! Darf aber jetzt mit AS 60 % aber nur mit AS von ...... benutzt werden.

    Kann aber noch nicht gekauft werden. :cry:

    Alles muss in ein Bestandsbuch eingetragen werden.

    Ich habe den Eindruck dass die "Zulassung" des Schwammtuchs einfach von zufälligern Formulierungen im Text der Zulassung damals der AS abhing. Da stand was von Dispenser.

    Na ja, wenn mans kann ist das eine sehr wirkungsvolle zeitlich eingrenzbare Behandlungsform.

  • Schwarzbienenimker
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    • 28. Juli 2023 um 19:41
    • #11
    Zitat von JJSchock

    Werd jetzt auch im Dritten Jahr nicht mehr behandeln. Und die Verluste sind sehr überschaubar

    Das traue ich mich noch nicht. Die Behandlung im Winter mache ich seit zwei Jahren nicht mehr und hatte deswegen keine Probleme.

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 31. Juli 2023 um 09:45
    • #12

    Ueber das Weglassen der Winterbehandlung wird in der Resistenzzucht derzeit auch diskutiert. Die Idee dahinter: Weil die Bienen im Fruehing den Milben praktisch davon brueten, ist auch ein relativ starker Befall *zunaechst* kein Problem. Allerdings *muss* dann die Sommerbehandlung sitzen, was vielen Imkern offensichtlich noch immer schwer faellt, sonst haetten wir nicht die alljaehrlichen Diskussionen darueber.

    Auf diese Weise lassen sich nachzuchtwuerdige Voelker, die es schaffen, die Varroa klein zu halten, besser identifizieren. Der Ansatz ist gut, macht aber m.E. nur Sinn, wenn man wirkliche Zuchtauslese betreibt. Fuer mich kommt das also bspw. nicht in Frage, weil ich zwar Koe's vermehre, aber nicht zuechte.

    Und ich moechte auch ausdruecklich vor dem Weglassen der Winterbehandlung bei normalen Wirtschaftvoelkern warnen, denn solange man noch auf dem Erfahrungsstand "herrje, dieses Jahr hat die AS wohl nicht so gut gewirkt, das Wetter war wohl zu feucht" ist, leistet man keinen Beitrag zur Bekaempfung der Varroa sondern zu deren Vermehrung.

    Das groesste Hindernis auf dem Pfad zur chemiefreien Imkerei wird in den kommenden Jahren darin bestehen, die tatsaechlich erzielten Zuchtfortschritte in der Flaeche zu etablieren. Und hier kann jeder mitmachen, indem man sich entsprechenden Zuchtstoff und/oder Koe's besorgt und Belegstellen besucht. Vor Scharlatanen sei aber gewarnt!

  • Kai
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    • 31. Juli 2023 um 16:30
    • #13
    Zitat von Postkugel

    ...Und ich moechte auch ausdruecklich vor dem Weglassen der Winterbehandlung bei normalen Wirtschaftvoelkern warnen, ...

    Der Warnung möchte ich mich ausdrücklich anschließen. Von einer Resistenz, erst recht in der Fläche, sind wir Lichtjahre entfernt. Und die letzten Jahre haben gezeigt: die Varroa wird nicht harmloser, sondern virulenter.

    Was wir als "Erfolge in der Resistenzzucht" bezeichnen, bringt die Varroa maximal zum Schmunzeln. Varroa destructor hat noch so viel genetisches Potential auf Lager. ;)

    Von daher: es müssen alle Völker behandelt werden, sommers wie winters, will man keinen Schiffbruch erleiden.

    LG

    Kai

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 31. Juli 2023 um 17:30
    • #14

    Ich bin auch skeptisch, was die Varroatoleranzucht angeht. Das Ziel, in 10 Jahren eine tolerante Biene zu haben, klingt sicher erstmal toll. Aber die Evolution und Genetik halten sich nicht an ehrgeizige Pläne. Von daher werden wir auch weiterhin damit leben müssen, gute Behandlungskonzepte zu fahren. Meine Bienen sind mir ehrlich gesagt zu wichtig, als das ich wissentlich durch Versäumnisse vermeidbare Verluste produzieren will. Natürlich ist auch mit Behandlung keiner vor Verlusten gefeit.

    Aber dann kann ich zumindest sagen : Ich habe nach bestem Wissen alles für gesunde und starke Völker getan.

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 31. Juli 2023 um 19:39
    • #15

    Naja,

    Zitat von Ramona

    Natürlich ist auch mit Behandlung keiner vor Verlusten gefeit.

    Was die Varroa betrifft, schon. Varroabedingte Voelkerverluste sind zu 99,9% auf imkerliche Nachlaessigkeit oder fehlendes Wissen zurueck zu fuehren.

    Voelkerverluste gibt es dennoch immer mal wieder, wegen:

    - Koeniginnenverlust im Winter

    - schlechtem Futter (Imkerfehler)

    - Futterabriss/-Mangel (oft auch Imkerfehler)

    - Specht, Waschbaer nebst zweibeiniger Schaedlinge

  • Kai
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    • 1. August 2023 um 10:06
    • #16
    Zitat von Postkugel

    Naja,

    Was die Varroa betrifft, schon. Varroabedingte Voelkerverluste sind zu 99,9% auf imkerliche Nachlaessigkeit oder fehlendes Wissen zurueck zu fuehren.

    Voelkerverluste gibt es dennoch immer mal wieder, wegen:

    - Koeniginnenverlust im Winter

    - schlechtem Futter (Imkerfehler)

    - Futterabriss/-Mangel (oft auch Imkerfehler)

    - Specht, Waschbaer nebst zweibeiniger Schaedlinge

    Alles anzeigen

    Genau, die Liste ließe sich noch weiterführen:

    • zu kleine Volkseinheiten
    • zu wenig erbrütete Winterbienen
    • zuviel Futter
    • Mäuse
    • Sturmschaden

    LG

    Kai

  • Rolf
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    • 2. August 2023 um 11:15
    • #17
    Zitat von Postkugel

    Naja,

    Was die Varroa betrifft, schon. Varroabedingte Voelkerverluste sind zu 99,9% auf imkerliche Nachlaessigkeit oder fehlendes Wissen zurueck zu fuehren.

    Das ist nicht böse gemeint!

    Wenn du diese Zahl anführst, muss ich dich fragen:

    Wie viele veröffentlichte wissenschaftliche "Doppelblindstudien" hast du dafür ausgewertet?

    Kurz gesagt - woher nimmst du diese exakte Angabe?

    Alles Gute vom Rolf

    Mitglied im Bundesverband Dunkle Biene e.V.

    http://www.bv-dunkle-biene.de/

    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene.

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 2. August 2023 um 17:59
    • #18

    Ich sag ja.. vor Verlusten ist niemand gefeit. Aber man kann etwas tun, um vermeidbare Verluste zu minimineren. Eine Varroabehandlung gehört dazu.

    LG, Ramona

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 2. August 2023 um 22:14
    • #19
    Zitat von Rolf

    Das ist nicht böse gemeint!

    Wenn du diese Zahl anführst, muss ich dich fragen:

    Wie viele veröffentlichte wissenschaftliche "Doppelblindstudien" hast du dafür ausgewertet?

    Kurz gesagt - woher nimmst du diese exakte Angabe?

    Alles Gute vom Rolf

    Nee, 99,9% sind nicht exakt sondern gerundet. Exakt sind es 99,874562% :lol:

    Nee, mal im Ernst: Warum sterben Bienenvoelker an der Varroa? Weil es den Voelkern aufgrund zu vieler Milben nicht gelingt, genuegend langlebige Winterbienen aufzuziehen. Ich denke, da sind wir uns einig.

    Und warum kann es zu einer Situation kommen, dass zu viele Varroen in einem Bienenvolk sind? Weil das exponentielle Wachstum dieser Biester nicht rechtzeitig unterbunden wurde. Und warum ist das so? Ganz einfach, weil noch immer eine Behandlungsmethode mit einem viel zu schmalen therapeutischen Band gelehrt wird.

    Oder wie der seelige Hans Beer zu sagen pflegte: Die Bienenvoelker sterben nicht trotz der Ameisensaeurebehandlung sondern wegen! der Ameisensaeurebehandlung.

    Aber Bienen sind ja robust, und oftmals ueberleben sie deshalb sogar diese mittelalterliche Unfug, der eigentlich verboten gehoert.

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 2. August 2023 um 22:45
    • #20

    Problem: Was mache ich bei TuB bei Völkern, wo ungezeichnete Königinnen drin sind, die ich nicht finde?

    Und vor allem: Ich hab unterschiedliche Maße in Brut und Honigraum. Ich könnte also nur die beiden Bruträume trennen.

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