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TBV - Totale Brutvernichtung

  • Kai
  • 25. Januar 2017 um 12:55
  • Kai
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    • 25. Januar 2017 um 12:55
    • #1

    HAllo allerseits,

    nachdem ich mit der TBE, der Totalen Brutentnahme, nur theoretische "Erfahrungen" sammeln konnte (=also gar keine), frage ich mal in die Runde, ob es Sinn macht, von der TBE zur "Totalen Brutvernichtung" TBV zu kommen. Sprich: "lohnt " der Aufwand bei der TBE, die infizierte auslaufende Brut in einer Brutscheune zum Schlüpfen zu bringen, sie weisellos zu halten (?), ggfs zu verstellen, zu behandeln, um dann doch nicht alle Varroen zu "kriegen"?

    Oder wäre es nicht sinnvoller, sämtliche Brut zeitgleich zu vernichten? Ich weiß, ein irrer Gedanke. Würde es den Völkern eher schaden oder eher nutzen im Vergleich zur TBE? Was spräche dagegen außer der Ethik?

    Hat jemand Erfahrung damit? Über Antworten würde ich mich sehr freuen.

    LG
    Kai

    Foto: Varroaschaden 2010


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  • Johannes
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    • 25. Januar 2017 um 13:26
    • #2

    Hallo Kai,

    in dem Punkt bin ich ja auch nur Theroretiker. Aber ich möchte gerne meine Gedanken beisteuern.

    Zitat

    Würde es den Völkern eher schaden oder eher nutzen im Vergleich zur TBE? Was spräche dagegen außer der Ethik?


    Schaden würde es den Ursprungsvölkern nicht. Denn die müssen (sollten) eh alleine wieder fit werden. Dir fehlt halt Bienenmasse für KS und damit weitere neue Völker. Somit schadet es nur dem Imker, sofern er seinen Bestand vergrößern will.
    Auch wenn ich die Überlegung für eine sehr "saubere" Aktion halte, so bin ich als Imker wenig davon begeistert, tausende von Bienen zu töten, nur um weniger Arbeit zu haben. Denn bleiben wir mal realistisch. Ausrotten kannst du auch damit die Milbe nicht. Eine jährliche Behandlung sollte trotzdem vorgenommen werden. Da erscheint mir der kurzfristige Nutzen zu kurzweilig, um eine solche Tat zu rechtfertigen!

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene. Wir wollen die imkerlichen Kräfte bündeln und Interessenten und Züchter näher zusammenbringen.

    Infos zur mir und meinen Bestellmöglichkeiten gibt es auf meiner Webseite: https://www.dunkle-bienen.com/

  • Herbert
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    • 25. Januar 2017 um 15:44
    • #3

    Hallo ihr beiden,
    habe zwar mit der TBE auch keine Erfahrung,ist aber letztendlich auch nur ein umständliches Verfahren
    der Milbenreduzierung,mit AS und OS liegen wir auf einfacher weise völlig zeitgemäss in sachen Varoa.
    Andere Projekte wie TBE ,erfüllen mit unnötigem Aufwand die gleiche Wirkung (weniger Milben).

    LG Herbert

  • Didi
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    • 25. Januar 2017 um 17:29
    • #4

    Moin Herbert,
    nicht ganz richtig. Nach der TBE kannst du die Altvölker gleich behandeln da dort keine Brut mehr. Mit dem Brutsammler kannst du nach auslaufen der Brut Kunstschwärme erstellen und damit auch brutlos behandeln. Eventuell sogar vor zusetzen der Königin.
    Arbeitstechnisch, ob mehr oder weniger Arbeit, kann ich nichts dazu sagen.
    LG Dieter

  • Hainlaeufer
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    • 25. Januar 2017 um 18:07
    • #5

    Bzgl. TBV teile ich die Meinung mit Johannes.

    Erfahrungen sammelte ich bereits einmalig mit der "totalen Bauerneuerung" und mit der "totalen Brutentnahme". Beide Methoden führten am Ende dazu, dass die Varroa kein Problem mehr war und die Völker reibungslos überwintern konnten bzw. eine wunderbare Entwicklung in die neue Saison zeigten.

    Man hat zwei Möglichkeiten: Brutscheune oder direkt Ableger bilden, beides sollte man an einem anderen Standort machen (auf Nachbarsimker achten, hier sollte man wirklich solitär stehen!).
    Bei der Brutscheune stellt man die Brutwabenzargen mit Absperrgitter über ein starkes Volk, Flugloch etwas verkleinern.
    In beiden Fällen ist eine sofortige Ameisensäurebehandlung empfehlenswert.

    Wie man dann noch die Varroa entfernt, die auf den Bienen sitzt, ist jedem selbst überlassen.
    Wenn man noch jeweils ein oder zwei Fangwaben (mit offener Brut natürlich) im Volk gelassen hat, kann man diese zur richtigen Zeit entnehmen. Oder man greift doch noch zur AS oder OS.

    Welche Beobachtungen ich besonders wichtig finde:
    Niemals auf zwei Zargen (bei Rähmchenmaße wie Zander, Einheitsmaß usw.) überwintern lassen, genauso wenig in zwei Zargen die Ameisensäurebehandlung durchführen: Durch das größere Raumvolumen steigt meiner Meinung nach das Risiko das die AS ihre komplette Wirkung verfehlt oder verliert. Bei den oben genannten Maße wie auch bei ähnlich großen Maße, immer eine Zarge anstreben. Diese Methode verführt den Imker auch dazu, Ableger zu machen, und genau das ist ja auch der springende Punkt: Bei der Ablegerbildung spaltet man die Varroapopulation, dann muss nur noch die Ameisensäure richtig eingesetzt werden.
    Dafür spätestens zur Kirschblüte aufsetzen, dann geht das eh schnell!

    Soweit meine Worte dazu - ob und wie man dann damit umgeht, muss jeder selbst für sich entscheiden :wink:.
    Für meinen Teil weiß ich, dass Ablegerbildung bzw. Brutentnahme einem wesentlich weiter helfen kann.

    Hm, jetzt habe ich mehr geschrieben als ich eigentlich wollte. Naja.

    LG

  • robirot
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    • 25. Januar 2017 um 20:00
    • #6
    Zitat von imkerforum-nordbiene

    HAllo allerseits,


    Oder wäre es nicht sinnvoller, sämtliche Brut zeitgleich zu vernichten? Ich weiß, ein irrer Gedanke. Würde es den Völkern eher schaden oder eher nutzen im Vergleich zur TBE?

    Schaden wird es den Ursprungsvölkern nicht. Jedoch wie bereits Erwähnt, fallen dir Bienen für Ableger oder KS weg.

    Wenn du dir Arbeit sparen möchtest, würde ich eher starke Brutscheunen machen, Behandeln mit Langzeitverdunster (voller Zeitraum). Nach 14 Tagen Zellem Brechen und eine Brutwabe mit offener Brut.
    Nach Ende der Verdunstung die letzte Brutwabe vernichten und Reservekönigin zusetzen (irgend ein Volk muss man ja imemr umweiseln).

    Dann hast du ein Volk mehr was in den Winter geht. Am ende des Winters hast du somit eine Königin in Reserve, falls du ein weiselloses Volk hast, oder du löst das Volk auf um schwach ausgewinterte Völker zu verstärken. D.h. das Volk zur Auflösung im Frühjahr überwintern. Das ist vor allem Interessant, da uns ja die Spättracht ein wenig fehlt, aber die Frühtracht je nach Wetter durchaus schon zu früh sein kann.

    Falls zu viele Völker über den Winter sterben behälst du es halt bei.

  • klaus
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    • 25. Januar 2017 um 21:36
    • #7

    Hallo Kai,

    an meinen gebildeten Brutlingen ist ja Brut in allen Stadien vorhanden, so das sie sich selber eine Königin ziehen können, nun werden am 16. Tag (Kö. Käfigen) alle alten Brutwaben , selbst wenn noch gedeckelte Brut da ist entnommen (also einschmelzen) und durch saubere Waben ersetzt. Jetzt behandle ich meine Brutlinge mit Oxalsäure und dann noch mal im Dezember, dass wars.

    Warum willst du sämtliche Brut gleichzeitig vernichten, ich verstehe da den Sinn nicht, die Bienen gehen doch eh nicht durch den Winter die sterben doch eh alle vorher ab, aber sie Pflegen die kommende Brut, die in den Winter gehen sollen, sammeln Pollen und vieleicht auch noch Nektar.

    Nach der TBE werden meine Wirtschaftsvölker nur einmal, im Dezember Behandelt sonst gar nicht, dass reicht völlig aus.

    Leg Dich Niemals mit einem Imker an. Ich habe Tausende Freunde die dich Verfolgen können

    LG Klaus

  • klaus
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    • 26. Januar 2017 um 00:02
    • #8

    Noch ein kleiner Nachtrag,

    Um Missverständnisse auszuräumen, hier noch mal im Klartext, die entstandenen Brutlinge am 16. Tag nach der TBE, Brutwaben entnehmen, (es gab ja auch offene Brut die erst am 21. Tag schlüpfen, dass ist dann die letzte Changs für die Milbe da noch schnell rein zu krabbeln bevor die Zellen Verdeckelt werden), natürlich kommt die Verdeckelte Brut Erbarmungslos mit raus. Der Sinn besteht ja darin die restlichen Milben zu vernichten.

    Die Windel im Bienenvolk ist nicht immer aussage kräftig, weil auch Ameisen die Milben weg schaffen, tragen wie auch immer.

    Ich hab mir bei der Firma Seip ein Varroatester mit CO2 Spender für 52,- Euro gekauft, den sollte sich jeder zu legen, ein kurzer Test und ich weis wie viel Milben in mein Volk sind, so mit kann ich sofort reagieren wenn mehr als 5 Milben pro Tag fallen dann besteht für mich Handlungsbedarf.

    Leg Dich Niemals mit einem Imker an. Ich habe Tausende Freunde die dich Verfolgen können

    LG Klaus

  • Didi
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    • 26. Januar 2017 um 10:13
    • #9

    Moin Klaus,
    das ist doch mal eine klare Aussage. Das mit der Entnahme am 16. Tag ist eine sehr gute Idee, die bisher so noch nicht verbreitet wurde. Das werde ich in diesem Jahr auch so machen, anstatt bei der Frühjahrsdurchsicht die alten Schinken zu entsorgen.
    Wie oft behandelst du dann mit OS?
    LG Dieter

  • Hainlaeufer
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    • 26. Januar 2017 um 10:31
    • #10

    Auf Youtube gibt es einen Imker der das wunderbar in drei Schritten erklärt und darstellt:

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    Ich glaube, mehr muss man zu diesem Thema nicht mehr hinzufügen.
    Bitte unbedingt alles anschauen, wenn einem die TBE interessiert!

    LG

  • klaus
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    • 26. Januar 2017 um 13:38
    • #11

    Hallo Didi,

    schau dir die Videos an, da hat der Imker es ganz genau beschrieben, so kann ich es nicht in Worte fassen und genau so wird es gemacht.

    Top Videos

    Leg Dich Niemals mit einem Imker an. Ich habe Tausende Freunde die dich Verfolgen können

    LG Klaus

  • Katrin
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    • 3. Februar 2017 um 07:47
    • #12

    Huhu ihr,

    wenns nur um die Varroa geht würde ich es so machen wie in dem Video.

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    Die komplette Brutentmahme gegen die Varroa funktioniert doch auch nur, wenn die letzte Fangwabe eine Drohnenwabe ist oder?

    LG Katrin

  • robirot
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    • 3. Februar 2017 um 08:32
    • #13
    Zitat von Katrin

    Huhu ihr,

    wenns nur um die Varroa geht würde ich es so machen wie in dem Video.

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    Die komplette Brutentmahme gegen die Varroa funktioniert doch auch nur, wenn die letzte Fangwabe eine Drohnenwabe ist oder?

    LG Katrin

    Nein, funktioniert mit beiden, da nichts anderes da ist. Des Weiteren ist die Varroa mitlerweile auch vornehmlich auf Arbeiterzellen selektiert worden, da Drohnenschneiden von fast allen Imkern sehr konsequent durchgeführt wird.

  • Katrin
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    • 3. Februar 2017 um 09:02
    • #14
    Zitat von robirot

    Nein, funktioniert mit beiden, da nichts anderes da ist. Des Weiteren ist die Varroa mitlerweile auch vornehmlich auf Arbeiterzellen selektiert worden, da Drohnenschneiden von fast allen Imkern sehr konsequent durchgeführt wird.

    Na toll... :?

    Dann macht TBV natürlich mehr Sinn.


    LG Katrin

  • robirot
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    • 3. Februar 2017 um 11:18
    • #15
    Zitat von Katrin

    Na toll... :?

    Dann macht TBV natürlich mehr Sinn.


    LG Katrin

    Oder halt Auslaufen lassen, KS aus den Bienen machen und mit Ox oder MS Spühbehandeln. Wenn die Bienen nicht völlig Verkrüppelt sind, sind sie noch lange Ausreichend um neue Bienmen zu Pflegen und die Im AUgust geschlüpften Bienen überleben nicht bis in den Winter.
    Vor allem ist das interessant, wenn man sich M+ Völker aufbauen will, das sich die Völker im M+ sehr schnell entwickeln. Anfang August reichen noch ein wenig mehr als 0,5 kg Bienen um ein neues Volk aufzubauen. Mitte September sollte man eine Zarge mit Waben aufsetzen. Wenn man die nicht hat eher 1 kg.

  • Johannes
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    • 4. Februar 2017 um 15:55
    • #16

    Wichtig scheint mir, dass endlich Schluss ist mit dem sinnlosen Drohnenschneiden! Man selektiert sich ein Problem zurecht, was es sonst kaum geben würde! Eine komplette Vernichtung der Brut (Drohnen oder Arbeiterinnen) halte ich schlicht für verwerflich und falsch!

    LG Johannes

    2. Vorsitzender im Bundesverband Dunkle Biene Deutschland e.V.
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  • elk030
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    • 4. Februar 2017 um 17:14
    • #17

    Danke Johannes, du sprichst mir aus der Seele.

  • Olli G.
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    • 12. Februar 2017 um 21:27
    • #18

    Hallo,
    Der Vorteil von TBE oder eben TBV ist er ja der möglichst viel Varroen zu erwischen.
    Wenn ich normal mit AS behandele bekomme die Varroen auf den Bienen. In den Zellen sitzen aber noch jede Menge. Dadurch, dass ich eine Brutscheune errichte, habe ich das Muttervolk brutlos und kann effektiv behandeln. Die Brutscheune nach auslaufen. Es gibt also keinen Grund, außer sich Arbeit zu ersparen. Aber das vor der Einwinterung?? Ich würde es nicht tun.

    Fangwabe ist eine Möglichkeit. ich mache es allerdings auch anders. Mitte Juli nach dem Abschleudern Brutscheune bilden. Rest wird zum KS. Neue Zarge nur mit Mittelwänden. KS behandeln und einschlagen. Dieser Weg hängt damit zusammen, dass ich so mit meinen DNM 1,5 die Wabenerneuerung und Behandlung in einem Rutsch bekomme.
    Brutscheune vernichten? Dann lieber noch ein Ableger gemacht. Natürlich mit bereits vorhandener oder neuer Bestellter Königin.

    Beste Grüße

  • Stefan
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    • 13. Februar 2017 um 21:38
    • #19

    @ Olli G.

    Der zentrale Unterschied zwischen Ameisensäure und Oxalsäure ist doch, dass Ameisensäure in die verdeckelten Zellen, in die Brut wirkt und Oxalsäure nur außerhalb der verdeckelten Brut.


    Ich habe in den letzten Wochen mit einigen Imkern gesprochen und dabei zeichnen sich für mich folgende Punkte ab:

    1. Frühes und konsequentes Behandeln. Dies wird noch wichtiger, wenn der Winter zuvor warm war und die Völker früh gebrütet haben.

    2. Bevor es richtig kalt wird im Herbst Kontrollbehandlungen und gegebenfalls ein zweites Mal behandln. So viele Varroa rausholen wie möglich ...

    3. Brutentnahme bei starken Völkern, um ohne chemische Mittel Varroa-Milben aus den Völkern zu holen. Mit den Brutwaben Bildung von Sammelbrutablegern/Brutlingen, die dann mit Oxalsäure behandelt werden .... Starke Völker kompensieren innerhalb kürzester Zeit die Brutentnahme und sind im August dann praktisch Varroa frei ...


    Insgesamt bin ich gespalten ... - ich bin überzeugt, es gibt Völker die mit Varroa besser zurecht kommen und aus diesen lässt sich eine regionale Biene mit Varroa-Toleranz oder großer Varroa-Toleranz herauszüchten. Hierfür sind die ständigen Eingriffe kontraproduktiv ... Auf der anderen Seite sehe ich die Zerstörung von starken Völkern durch die Varroa-Milbe, um die ich mich als Imker in einer symbiotischen Beziehung kümmern muss oder sollte. Und ich kenne die Wirkung der Ameisensäure ...
    Aus diesen Gründen werde ich dieses Jahr verstärkt mit der Brutentnahme arbeiten und sehe es aber eher als eine Art künstlichen Schwarm-Prozess und dabei einen Prozess der Erneuerung und NICHT als eine "Vernichtung".

    Schöne Grüße, Stefan

    Bei Interesse an Königinnen oder Völkern der Dunklen Biene bitte eMail an stefan@bienentraum.de - Linie über Belegstelle Salzburger Alpenland nachgezogen.

  • elk030
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    • 14. Februar 2017 um 08:48
    • #20

    Ich bin überzeugt, wir haben entscheidende Wissenslücken bezüglich des Miteinanders von Milb und Bien.

    Elk

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