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Torben Schiffer: "Der wahre Preis des Honigs" - Sind Imker Bienenquäler und Naturzerstörer?

  • Kai
  • 1. Januar 2021 um 16:45
  • Kai
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    • 1. Januar 2021 um 16:45
    • #1

    Hallo allerseits,

    es darf gelesen und diskutiert werden: https://armbruster-imkerschule.de/wp-content/upl…es-Honigs-1.pdf

    Frage also: sind Imker übelste Umweltsünder, die Bienen quälen und missbrauchen? Vergewaltigung der Natur?

    LG

    Kai

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    • 1. Januar 2021 um 16:55
    • #2

    Wollte ich auch schon verlinken, zumal im "Nachbarforum" gerade die Diskussion warmläuft.

    Geht im Skript schon mal gut mit Vorwürfen los.

    Allmählich weiß ich immer weniger, was ich von Herrn Schiffer zu halten habe bzw. halten soll.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Reinhards Bienen
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    • 1. Januar 2021 um 17:08
    • #3

    Ich ignoriere den Herrn Schiffer ganz einfach indem ich mir das gar nicht erst durchlese bzw anhöre. Der Mann polemisiert nur ohne wissenschaftlichen Beweis und Hintergrund. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Jeder Imker egal ob Hobby oder Erwerbsimker liebt seine Bienen und unterstützt sie mit allen Kräften. Nur gut gehaltene Bienen bringen guten Honig und es geht ihnen gut.

    Wo sind die unbehandelten Völker des Herrn Schiffer im Frühjahr? Da hört man dann nichts mehr von, warum?????

    LG Reinhard

  • Bienenalex
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    • 1. Januar 2021 um 17:35
    • #4

    Da fehlt ein Impressum, oder der Name der Zeitschrift in der das veröffentlicht wurde.

    Jede Minute mit der man sich mit Th. Schiffer befasst ist verschwendete Lebenszeit.

  • beni
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    • 1. Januar 2021 um 17:41
    • #5

    Man hört vom Schiffer immer nur wie schrecklich das alles für die Bienen ist was die Imker tun. Was mich wirklich interessiert ist Mal ein Fazit zu seiner Betriebsweise (Schiffer-Tree, Bücherskorpion,...). Wie viele Völker bringt er durch den Winter? In welchem Zustand sind die Völker, wenn sie überleben? An den Folgen der Varroa einzugehen stelle ich mir deutlich grausamer vor als eine Ameisensäure-Behandlung...

    Der predigt (und forscht?) doch auch schon ne ganze Weile, da wird es doch so langsam Mal Zeit Daten zu liefern....

  • bienengral
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    • 1. Januar 2021 um 17:47
    • #6
    Zitat von Freizeitimker

    Geht im Skript schon mal gut mit Vorwürfen los.


    Allmählich weiß ich immer weniger, was ich von Herrn Schiffer zu halten habe bzw. halten soll.

    Ich halte von Ihm nichts.

    Grüße Thomas

  • Freizeitimker
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    • 1. Januar 2021 um 21:32
    • #7
    Zitat von Kai

    Frage also: sind Imker übelste Umweltsünder, die Bienen quälen und missbrauchen? Vergewaltigung der Natur?

    Umweltsünder eher nicht, erst recht keine üblen.

    Bienen quälen? Muß jeder mit sich selbst ausmachen. Das einzige Bienenleben, das ich zerstöre, besteht im Einschmelzen von Buckelbrutwaben. Ansonsten lasse ich alle(s) leben.

    Mißbrauchen? Zumindest beuten wir sie mit dem "Ernten" (=Rauben) ihrer Erzeugnisse aus, wie alle anderen Nutzlebewesen auch. Doch die - von den Domestikanten unfreiwillig eingegangene - Beziehung Mensch-Domestikant ist für beide Seiten auch von Vorteil, deshalb ist das mit gemischten Gefühlen zu sehen.

    Im "anderen Forum" ist die Diskussion schon wieder geschlossen worden. War dem Administrator wohl zu viel Lästerei und Herziehen.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 1. Januar 2021 um 22:48
    • #8

    Ich stehe vielen Dingen in der Imkerei sehr kritisch gegenüber, aber von diesen Herren schaue ich mir nichts mehr an.

    Ich habe offen meine Meinung dazu geäussert, dass im Namen der VSH unbehandelt Völker ins Nirwana verabschiedet wurden. Noch weniger verstehe ich, dass aus den Gründen des Herren eine Behandlung unterlassen wird.

    Wir leben in einer Umwelt, die derart vom Menschen verändert wurde, dass es selbst wenn der Mensch Heute verschwinden würde, es Jahrhunderte dauern würde, bis so etwas wie ein Gleichgewicht der Natur hergestellt würde.

    Auch muss man den Träumern einer sogenannten Urbiene in Deutschland den Zahn ziehen. Weder die Biene noch die Umwelt gibt es dafür.

    8.500 Jahre Beeinflussung durch den Menschen lassen sich nicht weg diskutieren.

    Hinzu kommt, dass.es in Europa.es nie zu einer Wirt Milbe Beziehung gekommen ist.

    Eine Anpassung war also nie möglich.

    Und ja liebe Leute, aufgrund der veränderten Umwelt kann ein Volk in vielen hiesigen Regionen auf den selbst gesammelten Honig nicht überleben können.

    Aus den genannten Gründen hängt der Mensch von der Biene ab und die Biene vom Menschen.

    Was viele Imker und die Weltverbesserer vergessen, ist, dass die Hauptleistung der Biene nicht der Honig ist, sondern die Bestäubung.

    Unsere Nahrungsmittelgewinnung ist also von dieser Beziehung Biene Mensch abhängig.

    Da die Bestäubung nicht bezahlt wird, muss der Imker mit Honigverkauf seine Kosten decken.

    Ich sehe die Diskussion allerdings auch als sinnlos an.

    Mit dem Imkerhype verschwindet auch das wieder. Da gibt es momentan schlimmere Tendenzen.

  • Didi
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    • 2. Januar 2021 um 10:26
    • #9

    Moin,

    diese Diskussion wäre wirklich überflüssig wenn die unwissenschaftlichen Behauptungen dieses "Flachmanns" nicht unsere selbsternannten Weltretter in ihrer Meinung über Massentierhaltung bestätigen würden!

    LG

    Dieter

  • Rolf
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    • 2. Januar 2021 um 11:47
    • #10

    Da mag an euren Darlegungen schon was dran sein.

    Aber man sollte sich auch an die eigene Nase greifen.

    Mich hat sein Vortrag bei der Armbruster Imkerschule beeindruckt, nicht unbedingt er - das kannte ich, die Reaktion der Imker waren beeindruckend für mich.

    Es zeigt die Hoffnung der Imker, wieder "normal" mit den Bienen arbeiten zu können. Binder hat ja auch dann noch ein youtube gemacht - warum.

    Dann haben wir noch "wissenschaftlich"!

    Wissenschaft ist doch eigentlich auch, dass erforschen und ergründen von NEUEM.

    Nicht das Festhalten an Altem, schon bewiesenem - wie im Mittelalter - oder?

    Ist nur zur Anregung, nicht böse gemeint, bin auch nur ein Menschlein.

    Ich freue mnich auf eure Beiträge.

    Rolf

    Mitglied im Bundesverband Dunkle Biene e.V.

    http://www.bv-dunkle-biene.de/

    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene.

  • Kai
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    • 2. Januar 2021 um 12:29
    • #11
    Zitat von Freizeitimker

    ...zumal im "Nachbarforum" gerade die Diskussion warmläuft.....

    ...welche aber umgehend wieder gelöscht wurde ... ;)

    Wahrscheinlich wurde es Hartmut zu heiß? ;)

    LG

    Kai

  • Didi
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    • 2. Januar 2021 um 12:45
    • #12

    Wissenschaft ist das was wissen schafft! Nur ärgert es mich wenn jemand, egal woher er kommt, einer breiten Masse Behauptungen mit wissenschaftlichem Anspruch verkauft und den Beweis seiner Behauptungen schuldig bleibt! Wissenschaft lebt von der Möglichkeit des scheiterns, das bedeutet Behauptungen müssen überprüfbar sein.

    Und solange ein Herr Schiffer keine überprüfbare Erkenntnisse vorlegt ist er in meinen Augen ein Scharlatan der mit der Gutgläubikeit der Menschen seine Geschäfte macht.

    So, das war mein letzter Post in Sachen dieser Person.

    LG

    Dieter

  • bienengral
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    • 2. Januar 2021 um 12:56
    • #13
    Zitat von Rolf

    Mich hat sein Vortrag bei der Armbruster Imkerschule beeindruckt, nicht unbedingt er - das kannte ich, die Reaktion der Imker waren beeindruckend für mich.

    Es zeigt die Hoffnung der Imker, wieder "normal" mit den Bienen arbeiten zu können.

    Ja die Hoffnung der Imker ist natürlich ohne Behandlung aus zu kommen. Aber mit den billigen unbewiesenen Behauptungen von Herrn Schiffer ist das nur Bauernfängerrei.

    Zitat von Rolf

    Dann haben wir noch "wissenschaftlich"!

    Wissenschaft ist doch eigentlich auch, dass erforschen und ergründen von NEUEM.

    Nicht das Festhalten an Altem, schon bewiesenem - wie im Mittelalter - oder?

    Eben wissenschaftlich nachweisbar,nachvollziehbar, reproduzierbar nicht einfache unwissenschaftlich Behauptungen.

    Wenn eine Varroaresitenz nur durch die bessere Isolierung der Bienenwohnung und keine Eingriffe der Imker erzeugt wird müssten ja die Völker in Wäldern in Baumhöhlen (Schwärme) massenhaft überleben und durch den Vorteil der Varroraresitenz sich auch vermehren.

    Ebenso müsste ja Kai eine bessere Varroa akzeptanz in seinen Styroporbeuten beobachten.

    Grüße Thomas

  • Gast-2022-01-25
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    • 2. Januar 2021 um 12:57
    • #14

    Leider befeuert Hartmut mit seiner eigenen Grundeinstellung und Gesinnung eben dieses Klima der Intoleranz.

    Ich werde nie vergessen, wo DNM und Zander als Nazi Imkerei bezeichnet wurden.

    Dabei hat Herr Zander sogar den Bundesverdienstorden erhalten.

    Auch wenn ich kein Torben Fischer Fan bin, muss ich aber anerkennen, dass auch er in einigen Punkten recht.

    Insgesamt gesehen ist er aber massiv auf dem falschen Weg.

    Begegnen kann man dieser Ansicht nur mit Argumentation. Die Anhänger einer solchen Sichtweise lassen sich nicht durch Zwang wie Imkerführerschein/Sachkundenachweis bekehren.

    Das führt nur zur Isolierung und Abkapselung und zur kompletten Abkehr.

    Die Leute sind dann gar nicht mehr erreichbar.

  • Freizeitimker
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    • 2. Januar 2021 um 13:38
    • #15
    Zitat von Kai

    ...welche aber umgehend wieder gelöscht wurde ... ;)

    Wahrscheinlich wurde es Hartmut zu heiß? ;)

    Nein, nur gesperrt/geschlossen. Siehe meinen Link weiter oben.

    Zitat von Bienen Ede

    Leider befeuert Hartmut mit seiner eigenen Grundeinstellung und Gesinnung eben dieses Klima der Intoleranz.

    Ich werde nie vergessen, wo DNM und Zander als Nazi Imkerei bezeichnet wurden.

    Dabei hat Herr Zander sogar den Bundesverdienstorden erhalten.

    Ja, besagtes Forum ist mir tendenziell auch zu links, vom mitmenschlichem Klima ganz zu schweigen. Bekanntlich fängt der Fisch schon am Kopf an zu...

    Wenn man diese Demagogie konsequent weiterspinnt, dann ist auch die Carnica eine "Nazi-Biene". jedenfalls in Deutschland, denn die Nazis forcierten ihre Verbreitung hierzulande ganz massiv. Nur wüßte ich nicht, daß dort auch gegen die Carnica polemisiert wird.

    Wer die Diskussion zwischen Torben Schiffer und Jürgen Binder noch nicht fand, hier ist sie.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Freizeitimker
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    • 2. Januar 2021 um 13:47
    • #16
    Zitat von Bienen Ede

    Auch wenn ich kein Torben Fischer Fan bin, muss ich aber anerkennen, dass auch er in einigen Punkten recht.

    Insgesamt gesehen ist er aber massiv auf dem falschen Weg.

    Begegnen kann man dieser Ansicht nur mit Argumentation.

    Das mit dem Nektarbeifang mutet mir auch befremdlich an. Welche neue Sau treibt er denn nun wieder durch's Dorf?! Gut, dann argumentiere ich mal dagegen: Früher gab es - zumindest in Deutschland - wesentlich mehr Bienenvölker!

    Was kommt als nächstes? Die Kohlendioxidemissionen der Bienenvölker? Ihr Beitrag zur "Klimakatastrophe"? Bei Menschen sind wir ja schon so weit (Babies sind angeblich "Klima-Killer"), wie zynisch und menschenverachtend.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

    Einmal editiert, zuletzt von Freizeitimker (8. Januar 2021 um 22:08)

  • Kai
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    • 2. Januar 2021 um 13:51
    • #17
    Zitat von Freizeitimker

    Nein, nur gesperrt/geschlossen. Siehe meinen Link weiter oben.

    ...

    Alles klar, danke schön.

    LG

    Kai

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    • #18
    Zitat von Freizeitimker

    Das mit dem Nektarbeifang mutet mir auch befremdlich an. Welche neue Sau treibt er denn nun wieder durch's Dorf?! Gut, dann argumentiere ich mal dagegen: Früher gab es - zumindest in Deutschland - wesentlich mehr Bienenvölker!

    Hallo

    Ja in den 50 iger Jahren soll es so um die 3 Millionen Völker in D. gegeben haben, die müssten ja die ganzen Nektarvorkommen abgesoffen haben.

    Noch in den 1980 iger Jahren hat es um einige Völker mehr gegeben als jetzt. Die Wanderimkerei war wesentlich stärker verbreitet, wenn ich den Schwarzwald betrachte. Ja das finde ich als stärkstes Argument bei der Beurteilung von manchen "Naturschützern", die eine Konkurrenzsituation Honigbiene/ Wildbiene herbeidiskutieren.

    Die Argumentation von Schiffer über den exorbitanten Verbrauch von konventionell gehaltenen Bienenvölker wegen der viel zu geringen Isolation der Bienenkästen finde ich an den Haaren herbeigezogen. das Bienenvolk heizt nicht den Raum sondern die Bienentraube. Selbst im Sommerhalbjahr "verschließen" die Bienen im unteren oder seitlichen Bereich durch Traubenbildung ein ungewollten Luftaustausch. In Leeren Bienenwaben herrscht in den leeren Zellen ein recht unbewegliches Luftpolster,

    In einer Baumhöhle herrschen auch nicht immer so günstige Verhältnisse. Meist sind Bäume, die einen Hohlraum zum Nisten von Bienenvölker haben, nicht mehr die Gesundesten. Über Rissbildungen kann Wasser ins Holz einsickern. Wenn der Baum noch lebt, dann ist das Holz noch generell nass und zum Verbrennen z,b nicht geeignet. Was soll da noch groß isolieren?

    Ja, wenn man da noch an Styroporbeuten denkt, dann wird es noch verrückter........

    Der "Schiffertree" scheint mir auch kein dickeres Holz zu haben als eine Holzbeute, er ist nur viel länger, dünner und rund. Das Verhältnis vom Bienenvolumen zur Außenfläche scheint mir da auch nicht so gut zu sein.

    Grüße

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 2. Januar 2021 um 15:17
    • #19

    Ich habe 2019/2020 selber Bienen in Trogbeuten überwintert, die eine Abdeckung aus 5 mm Sperrholz hatten.

    Eines davon war.im Betriebsjahr das stärkste Volk am Standplatz.

    Das meine Beuten alle einen isolierten Deckel haben, liegt nur daran, dass sich unter dem Deckel gerne Schwitzwasser bildet.

    Wer schon gerne sich in dem anderen Forum treibt, da gibt es ganz tolle Aufnahmen mit Infrarotkameras die das belegen was Badenimker da beschreibt.

    Leider waren mit meinen Aufnahmen auch meine Argumente für offene, aber auch für geschlossene Böden obsolet. Der Esel lernt halt nie aus.

    Für die reine Überwinterung macht das nichts aus.

    Wo sich deutliche Unterschiede ergeben können, sind bei der Durchlenzung!

    Anderes Thema.

    So liefert der Imker den Bienen eher einer optimale Behausung, als es eine Naturhöhle je kann.

    Nebenbei bemerkt, gibt es in meiner Region kaum noch Bäume, die den Bienen einen solchen Unterschlupf bieten.

    Die starken Grundwasserabsenkunken haben meiner Meinung dazu geführt, dass gerade die alten Riesen hier verschwunden sind. Den Rest haben die Dürrejahre geschafft.

    Der.Brunnen, der 100 Jahre Wasser geliefert hat, liegt jetzt fast trocken.

  • Schnuckenbock
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    • 2. Januar 2021 um 16:25
    • #20

    Ich hatte das PDF die Tage im "Nachbarforum" gesehen, ca. bis zur Hälfte gelesen und den Rest dann nur noch quergelesen. Heute wollte ich einem meiner imkernden Kumpels das PDF zur Blutdrucksteigerung schicken und fand es nicht mehr im "Nachbarforum". Allerdings hatte ich es noch auf meinem Arbeitsrechner gespeichert. Mal sehen, wie Kumpel reagiert.

    Der verlinkte Artikel von Torben Schiffer macht auf mich den Eindruck eines radikalen Rundumschlags gegen die Imkerei. Warum ? Ich denke, weil er seine Konzepte verkaufen will. Das ist ja in der Vergangenheit schon der Fall gewesen.

    Die Frage ist bei sowas immer, wie verdient man sich sein Geld. Mit Mehrwert und Wissensweitergabe oder eher mit Volksverdummmung.

    Das ganze PDF strotzt von Pauschalierungen, dabei ist die Imkerei so vielschichtig. Jeder Imker entwickelt im Laufe seines Imkerlebens seine Betriebsweise eigentlich kontinuierlich weiter, die einen mehr, die anderen weniger. Wir haben eine üppige Auswahl an Beutentypen, aus Kunststoff oder aus Holz oder was auch immer zur Verfügung. Große Beuten, kleine Beuten u.s.w. Die einen beschneiden die Flügel, die andere lassen es bleiben. Es gibt auch Imker, die lassen schwärmen. Die einen Imker gucken oft in die Kiste, die andere minimieren ihre Eingriffe, vor allen Dingen, wenn ihre Erfahrung gestiegen ist. Einige Imker lassen die Bienen vermehrt bauen, andere halten davon nicht viel. Die einen bekämpfen die Varroa nach Methode X, die anderen nach Methode Y oder Z. Die einen setzen Zuchtköniginnen ein, die anderen nehmen die Königinnen, die ihnen das Volk hervorbringt.
    Und und und.....

    Ich frag mich auch, was die Leute an den Bieneninstituten die ganze Zeit machen. Die denken doch auch nach und betreiben kontinuierlich Wissenschaft. Die sind doch nicht blöd und verfolgen nur ausgetrampelte Pfade. Da gucken auch welche nach links und rechts und vor und zurück.

    Wenn ein erfahrender Imker, vielleicht ein Rentner, sich mal die Zeit nehmen würde, könnte man diesen ganzen T-Schiffer-Artikel bis ins Kleinste nach Strich und Faden zerlegen.

    So, ich muß weiter schaffen....

    Gruß aus der Südheide.

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