Vorweg: Ich bin (noch) kein Zuechter sondern vermehre nur, passend zum Programm unserer Belegstelle.
Was mich da mal interessiert: Zuechtet hier jemand wirklich, also versucht, das Erreichte zu stabilisieren? Es ist ja so: Wenn ich was Schickes habe und mit was ebenfalls Schickem anpaare, ergibt das zunaechst mal richtig dolle schicke Wirtschaftskoeniginnen. Und 'nen krummen Buckel von dem ganzen Honig
Soweit sogut.
Richtige Zucht beginnt aber erst jetzt: Ich muss noch in dem Jahr der Begattung von den ganz, ganz Schicken einige (viele) F1 machen. Und im Folgejahr diese F1 mit den Drohnen der Mutter anpaaren (jetzt kommt die eigene Belegstelle oder der Stand mit Drohnenhoheit ins Spiel). Nennt sich...glaube Neffe-Tochter Anpaarung. Davon brauche ich richtig, richtig viele, aus denen ich dann wieder selektiere. Das Ergebnis davon ist der (hoffentlich) erzielte Zuchtfortschritt. Und die ganz hohe Schule besteht nun darin, bei dieser Stabilisierung moeglichst wenig Inzuchtdepression zu erzeugen. Puhhh...
Ich frage deshalb, weil ich befuerchte - man schwaetzt ja u.a. auf der Belegstelle recht viel - dass es oft nur Koeniginnenvermehrung ist, was da gelegentlich als "Zucht" verkauft wird.
Und nun will ich mal den Bogen zur dunklen Biene spannen (die mir als Buckfastler sehr am Herzen liegt): u.a. ( Johannes) Wer in D zuechtet im Sinne des oben geschriebenen tatsaechlich die Dunkel Biene? Also versucht, diese zu stabilisieren?