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Sublimieren von Oxalsäure ab November 2023 in Deutschland legal?

  • Gast-2025-04-02-1
  • 20. September 2023 um 16:30
  • Lex
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    • 21. September 2023 um 21:58
    • #21

    Man weiß doch in etwa, wie teuer eine Zulassung ist. Das Geld muss auch erst mal wieder herein kommen.

    Und das Pulver wird auch nicht von irgeneiner Anlage in einer Chemiefabrik produziert, wenn es "ad us vet" Qualität haben soll. Das sind (teuere) Spezialanlagen, Stichwort GMP.

    All das kostet viel Geld und es sei Andermatt gedankt, dass sie so viel investiert haben um eine Zulassung zu erhalten. Sei es ihnen vergönnt, wenn sie etwas damit verdienen.

    Die Imkerschaft sollte sich freuen, dass damit eine bienenschonende Behandlungsmethode legal angewendet werden kann. Das ist ein Tag der Freude!

    Und nicht zum herumnörgeln.


    Zitat von Postkugel

    Wer von den Leuten, die bisher schon Ox vernebelt haben, hat dazu Ox in pharmazeutischer Qualität verwendet (Kilopreis 50-70;Euro)?

    Wo kriegt man OX in Pharma-Qualität her? Nicht so einfach.

    Und selbst wenn: Das hätte auch nichts genutzt, da Verdampfen - auch in pharmazeutischer Qualität - nicht zugelassen ist. Oder war. Oder gewesen sein wird. Wie auch immer :)

    Der einzige Wehrmutstropfen, der noch kommen könnte ist die Vorschreibung eines bestimmten Gerätes. Das wäre natürlich der teuere Varrox-Eddy von Andermatt. Und DAS wäre eine Sauerei über die man nörgeln könnte.

  • OlafKn
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    • 21. September 2023 um 22:07
    • #22

    Genaugenommen müsste alles was mit Bienen in Berührung kommen könnte mit diesem Argument eine VET Zulassung haben. Auch das Styropor für Dämmschiede oder Farbanstriche, alle Arten der Beuten und Rähmchenbehandlung usw. haben Auswirkungen. Eins ist jedoch unstrittig man sollte die Hintergründe kennen und wissen was man tut und die Auswirkungen kennen.

    Beispiel Ehmsche Lösung, wird selber angesetzt und beim Menschen angewendet und hilft nebenbei bemerkt sehr gut gegen Infektionen des äußeren Gehörganges.

    Mag keine sturen Vereine wobei das von der Anzahl depperter Individuen zum Gesamtbien abhängt.

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    • 21. September 2023 um 23:06
    • #23
    Zitat von dirk2210

    Und das Varroxal kann man dann mit Gold aufwiegen.

    Im Prinzip richtig prognostiziert (was allerdings auch nicht schwierig war): Der Preis ist eine Frechheit.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

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    • 21. September 2023 um 23:13
    • #24
    Zitat von Kai

    Ich hörte aber von Strafverfahren gegen Imker, die technische Ameisensäure 60% aus dem Imkerladen im Keller stehen hatten.

    Damit wäre ein solcher Kauf per se rechtswidrig, und genaugenommen auch schon das Angebot. Wird aber legal angeboten, also darf man sie auch legal erwerben.

    Wenn man natürlich auch noch sagt, daß man damit die Milben bekämpft, sieht es wohl etwas anders aus, aber ein solches Geständnis ist Dummheit, das bzw. die bestraft wird.

    Ich verwende (technische!) Ameisensäure , um Bienen zu vertreiben, z.B. von den Zargentürmen mit ausgeschleuderten Honigwaben. Darauf sind die Bienen extrem gierig. Ich gieße deshalb die Ameisensäure wirklich großzügig in diese Türme. Das hält die rappeligen Bienen aber dennoch nur einigermaßen fern, anderes Ungeziefer von den Waben aber sicher auch.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Kai
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    • 21. September 2023 um 23:21
    • #25
    Zitat von Freizeitimker

    Damit wäre ein solcher Kauf per se rechtswidrig, und genaugenommen auch schon das Angebot. Wird aber legal angeboten, also darf man sie auch legal erwerben....

    Komm drauf an, wofür. Wir erinnern uns: ich erhielt einen Strafbefehl wegen des Erwerbs und Besitzes von Oxalsäure kristallin zum Verdampfen. 2.000,00 € plus Vorbestrafung und Eintragung ins Bundeszentralregister. Das ist der Preis.

    LG

    Kai

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    • 21. September 2023 um 23:25
    • #26

    Daran wird sich sicher noch jeder erinnern, der das damals verfolgte.

    Ich verwende Oxalsäure z.B. zum Bleichen gar zu dunklen Wachses. 😉

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Gast-2023-12-27
    Gast
    • 22. September 2023 um 09:23
    • #27

    Also noch schreibt Seip, dass es in Deutschland eben nicht erlaubt ist:

    https://www.bienenzuchtbedarf-seip.de/Oxalsaeure-Verdampfung/

  • Lex
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    • 22. September 2023 um 09:47
    • #28
    Zitat von Ramona

    Also noch schreibt Seip, dass es in Deutschland eben nicht erlaubt ist:

    https://www.bienenzuchtbedarf-seip.de/Oxalsaeure-Verdampfung/

    Ist es ja aktuell auch noch.

  • Didi
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    • 22. September 2023 um 11:30
    • #29

    Moin, laut Andermatt ist das verdampfen nur mit dem Varrox eddy oder Verdampfer von Andermatt erlaubt.

    Wobei der Verdampfer mit anderen Verdampfern baugleich ist und die gleiche Anwendungsform besitzt.

    Gruss Dieter

  • Kai
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    • 22. September 2023 um 13:04
    • #30
    Zitat von Didi

    Moin, laut Andermatt ist das verdampfen nur mit dem Varrox eddy oder Verdampfer von Andermatt erlaubt.

    Wobei der Verdampfer mit anderen Verdampfern baugleich ist und die gleiche Anwendungsform besitzt.

    Gruss Dieter

    Ich werde immer gespannter auf die Zulassungsverfügung, so sie denn kommt. :)

  • OlafKn
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    • 22. September 2023 um 13:34
    • #31

    Das nennt sich dann Allgemeingut durch Patente zum Goldesel zu machen, Siehe Kartoffel oder Gensequenz.

    Wer glaubt das das zum Wohle aller geschieht glaubt auch an die Unfehlbarkeit des Papstes oder das Politiker wahrheitsgemäß antworten:evil:

    Mag keine sturen Vereine wobei das von der Anzahl depperter Individuen zum Gesamtbien abhängt.

  • Gast-2025-04-02-1
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    • 22. September 2023 um 14:00
    • #32

    In der eidgenössischen Zulassung wird kein bestimmtes Gerät benannt: https://www.biovet.ch/ABV/PDF/BG/Var…de-fr-it-ch.pdf


    Ich denke nicht, dass der deutsche Beipackzettel sooo dolle anders aussehen wird.

  • Kai
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    • 22. September 2023 um 14:53
    • #33

    Verwaltungsrechtlich kann ich mir auch keinen Gerätezwang vorstellen. Möglich aber, dass der Typus "Pfännchenverdampfer" festgelegt wird, von dem man sich entfernen kann.

    Weil: der Deutsche wird ja für dumm genug gehalten, sich mit OS-Dämpfen zu vergiften. :huh:

    LG

    Kai

  • OlafKn
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    • 22. September 2023 um 16:57
    • #34

    Sicher, sitzt ihr nicht auch in einem Foliengewächshaus mit einem Topf Rhababer Kompott den ihr mit 100gr Kleesäure würzt und dazu einen Oxalsäure Joint raucht?8o

    Mag keine sturen Vereine wobei das von der Anzahl depperter Individuen zum Gesamtbien abhängt.

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    • 22. September 2023 um 17:03
    • #35
    Zitat von Kai

    Weil: der Deutsche wird ja für dumm genug gehalten, sich mit OS-Dämpfen zu vergiften. :huh:

    Na ,ja, es goibt auch Fälle, die kommen mit einem Un.. vorher daher.

    Ich bin auch schlau genug Auto zu fahren, ..... auch da gibt es Un... Zum glück nur bei anderen.

    Mit Os Verdampfen hatte ich vor 20 Jahren schon einen Unfall. Obwohl ich auf die Dämpfe eingestellt war.

    Ich habe es damsl bleiben lassen und ich wüsste nicht warum ich wieder verdampfen sollte.

    lg

    Alexander

  • Didi
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    • 22. September 2023 um 17:18
    • #36

    Ich verdampfe ja auch nicht , aber es ist gut zu wissen das man es darf!

    LG

  • bienengral
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    • 23. September 2023 um 17:36
    • #37
    Zitat von Postkugel

    Naja, leere Beuten sind eher keine lebenden Organismen.

    Für 12 Euro bekommst Du Oxalsäure, für die Niemand für Nichts garantiert, außer das da irgendwie auch Oxalsäure In der Dose drin ist. Ich stelle es mir „lustig“ vor, wenn der Doc jemanden aus der Pfennigfuchserfraktuon eine Spritze setzt, mit der er zuvor seine Katze gefüttert hat.


    Und nun frage ich mal ganz konkret: Wer von den Leuten, die bisher schon Ox vernebelt haben, hat dazu Ox in pharmazeutischer Qualität verwendet (Kilopreis 50-70;Euro)?


    Genau! Und das ist der eigentliche Grund, warum in diesem Land manches überreguliert werden muss: Nur wenige sind in der Lage, wirklich verantwortungsvoll zu handeln. Leider…

    Das löst jedoch überhaupt kein Problem. Bzw. ergibt sichereren Honig. Solange vom EU und nicht EU Ausland Honig eingeführt und verkauft wird. Im Ausland sind Stoffe erlaubt die hier verboten sind. Aber das Lebensmittel zuvor mit diesen Stoffen behandelt wird hier legal verkauft. Der Inländer darf nicht das Ausland aber ja. Womit dein Argument ad absurdum geführt ist.

    Grüße Thomas

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    • 23. September 2023 um 19:18
    • #38

    Auch hier nochmal zur Gerüchteküche: https://www.youtube.com/watch?v=rNjOK39vv64

    LG

    Kai

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 23. September 2023 um 20:13
    • #39
    Zitat von bienengral

    Das löst jedoch überhaupt kein Problem. Bzw. ergibt sichereren Honig. Solange vom EU und nicht EU Ausland Honig eingeführt und verkauft wird. Im Ausland sind Stoffe erlaubt die hier verboten sind. Aber das Lebensmittel zuvor mit diesen Stoffen behandelt wird hier legal verkauft. Der Inländer darf nicht das Ausland aber ja. Womit dein Argument ad absurdum geführt ist.

    Grüße Thomas

    Hast Du Absatzprobleme? Ich nicht. Insofern ist es mir egal, wer da im Ausland welches Rattengift in seine Beuten schuettet. Muss man ja nicht essen. Und wer's tut, solls tun. Rauchen muss schliesslich auch niemand und trotzdem werden Zigaretten verkauft.

    Ich und meine Kundschaft habe jedoch einen gewissen Anspruch an den Honig, den wir verzehren. Und technische Oxalsaeure hat wg. der unzureichenden Qualitaetssicherung einfach nichts in den Beuten verloren. Punkt.

  • Bienenalex
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    • 23. September 2023 um 21:35
    • #40

    Ad ud vet OS, AS und MS kaufe ich auf Vereinsbestellung direkt bei den Herstellen. Diese Produkte sind dann billiger als die technischen Produkte. Wenn einer technisches Zeugs aus einem regionalen Imkereiladen nimmt, dem ist dann in meinem Einflussbereich wirklich nicht mehr zu helfen. So Leute gibt es leider.

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