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Dr. Pia Aumeier - Anfänger-Serie: Braucht Ihr einen Imkerführerschein?

  • Kai
  • 3. Januar 2020 um 12:31
  • Kieler_imker
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    • 25. Juli 2020 um 08:00
    • #101

    Hallo,

    Evolution verläuft leider nicht zielgerichtet.

    Nur weil etwas sinnvoll wäre, wird es noch lange nicht ausgeprägt. Gewinnen tut, was irgendwie funktioniert.

    Heutzutage geht es ja bei der Wabenhygiene auch zusätzlich zu etwaigen Krankheiten um die Giftstoffe aus Verkehr, Landwirtschaft und anderen Zweigen der Gesellschaft.

    Also denke ich schon, dass damit ein Großteil an Schadstoffen aus dem Volk entnommen wird. V.a. wenn die Bienen nur Anfangsstreifen ausbauen und daher den Großteil neu produzieren.

    Grüße

  • Gast-2025-04-02-1
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    • 25. Juli 2020 um 11:38
    • #102

    Warum ist Jungfernwachs fast weiss und Altwachs dunkelgelb? Fuer mich ist das Wachs die Niere des Bienenstocks.

    Mit meinem offenen Wachskreislauf mit ausschliesslich Eigenwachs und alljaehrllicher Wabenerneuerung habe ich nur gute Erfahrungen gesammelt.

    Vor gut 100 Jahren wunderte man sich ob der Gesundheit der Bienenvoeker bei den "Heidjern", waehrend man bspw. im Schwarzwald viel mit Bienenkrankheiten zu kaempfen hatte. Einfach mal die damaligen Betriebsweisen vergleichen...

  • Bienenalex
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    • 25. Juli 2020 um 15:55
    • #103

    Wenn man in alzter Imkerliteratur herumschmökert, so z.B. die Rheinische Biene (heute BienenundNatur) von vor oder um 1900 findet man ständig Anleitungen zum Erkennen von Faulbrut. Die Faulbrut folgte dem Wabenschrank.

    Korbimker hatten da weniger Probleme und Jungimker die mit Schwärmen neu anfingen hatten fast gar keine Probleme mit Krankheiten. Das kam dann später...

    Auch ioch habe es gerne wenn ab zu zu die Unterwäsche oder die Bettwäsche gewechselt wird.

  • Beenice
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    • 25. Juli 2020 um 16:00
    • #104

    Die vielen Häutchen bilden aus meiner Sicht einen Boden für allerlei Keime und Viren.

    Und junge Waben gefallen mir persönlich auch besser.

    Die Rähmchen kocht man ja ebenfalls zur Sicherheit aus.

  • Freizeitimker
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    • 25. Juli 2020 um 16:16
    • #105
    Zitat von Bienenalex

    Auch ioch habe es gerne wenn ab zu zu die Unterwäsche oder die Bettwäsche gewechselt wird.

    Das ist leider kein Argument, da Bienen ihren Stock inkl. Waben ständig reinzuhalten sich bemühen.

    Zitat von Beenice

    Die vielen Häutchen bilden aus meiner Sicht einen Boden für allerlei Keime und Viren.

    Für Viren ganz bestimmt nicht. Die sind außerhalb von Lebewesen meistens recht schnell zerstört.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Manu86
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    • 25. Juli 2020 um 21:05
    • #106

    Ich stelle mal die These in den Raum, dass selbst wenn man Faulbrutsporen am Stand hat, es bei totaler Bauerneuerung, jährlich, nie ausbricht.

    Gruß

  • Beenice
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    • 25. Juli 2020 um 21:50
    • #107

    Da gebe ich dir Recht.

    Wenn noch ein gewisser putztrieb dazukommt, dann ist das richtig gut.

    Was man liest sind faulbrutsporen eigentlich überall omnipräsent.

  • Beenice
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    • 25. Juli 2020 um 21:55
    • #108
    Zitat von Freizeitimker

    Für Viren ganz bestimmt nicht. Die sind außerhalb von Lebewesen meistens recht schnell zerstört.

    OK dann eben Sporen.

    Und was Viren anbetrifft hängt die Überlebensdauer sehr von der Oberfläche ab. Und eine neue Wabe oder auch nur wenig bebrütete bietet hier schlechtere Bedingungen als eine dicke alte. Lässt sich sicher auch schlechter reinigen und propolisieren.

  • robirot
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    • 25. Juli 2020 um 23:52
    • #109

    Wo kommt den jetzt die Omnipräsenz der Fsulbrutsporen den wieder her, das ist doch schon ewig wiederlegt und nur eine Rechtfertigung gewesen um bestimmte Betriebsweisen zu beschönen bzw. anzugreifen.

    Faulbrut ist eine Krankheit, Faulbrut bekommen vor allem zwei typen von Imkern, einmal die unachtsamen die sich gegen eine volle Sanierung weheren und z.B. Honigraumwaben vor der Sanierung verstecken, sowie Imker mit super geführten Völkern, denn die Räubern die kranken Völker.

  • Freizeitimker
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    • 26. Juli 2020 um 01:08
    • #110
    Zitat von Beenice

    OK dann eben Sporen.

    Und was Viren anbetrifft hängt die Überlebensdauer sehr von der Oberfläche ab.

    Sporen bei Bakterien ja, bei Viren nicht. Überleben tun Viren genaugenommen auch nicht, weil die gar nicht leben. Die sind eher nicht(mehr)lebender organischer Abfall des Lebens.

    Hängt vermutlich mit der verschiedenen Bakterienbesiedlungsdichte verschiedener Oberflächen ab.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Beenice
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    • 26. Juli 2020 um 18:27
    • #111
    Zitat von robirot

    Wo kommt den jetzt die Omnipräsenz der Fsulbrutsporen den wieder her, das ist doch schon ewig wiederlegt und nur eine Rechtfertigung gewesen um bestimmte Betriebsweisen zu beschönen bzw. anzugreifen.

    Faulbrut ist eine Krankheit, Faulbrut bekommen vor allem zwei typen von Imkern, einmal die unachtsamen die sich gegen eine volle Sanierung weheren und z.B. Honigraumwaben vor der Sanierung verstecken, sowie Imker mit super geführten Völkern, denn die Räubern die kranken Völker.

    Ich habe es immer wieder einmal gelesen.

    Für mich ist es auch logisch, dass in jedem Volk einzelne Sporen sein könnten.

    Das Hauptthema war jedoch, ob Wabenhygiene wichtig ist oder nicht.

    Ich halte sie für sehr wichtig, auch wenn die Königin lieber auf eine bebrütete Wabe geht und ich halte auch ein ausgeprägtes hygieneverhalten der Bienen für enorm wichtig.

    Zustimmen kann ich der Aussage, dass starke Völker die Räubern am gefährdetsten sind und wer natürlich bei einer Sanierung Honigraumwaben eines betroffenen Volkes oder Standes weiter einsetzt muss mit einem neuem Ausbruch rechnen.

    Beste Grüße

  • Rolf
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    • 28. Juli 2020 um 10:54
    • #112
    Zitat von Freizeitimker

    Überleben tun Viren genaugenommen auch nicht, weil die gar nicht leben.

    Sind dann Imker auch keine Imker sondern auch Bienenhalter?

    Rein philosophisch, nur mal so, ist nicht persönlich gemeint.

    Rolf

    Mitglied im Bundesverband Dunkle Biene e.V.

    http://www.bv-dunkle-biene.de/

    Eine Mitgliedschaft in unserem Verein ist ein guter Beitrag zum Erhalt unserer einheimischen Dunklen Biene.

  • Kai
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    • 28. August 2020 um 12:20
    • #113

    Pias Imkerwelt: Varroen auszählen - Auf die Windel kommt es an!

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    LG

    Kai

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    • 28. August 2020 um 14:38
    • #114

    Schon eine einleitende Aussage ist leider ungenau: "...weil nur dann wissen wir, [...] ob die Behandlung gut geklappt hat". (sic!)

    Das wissen wir leider nie so genau, weil die anzahlige Milbenerfassung recht ungenau ist (gerade bei so einer "repräsentativen" Stichprobe), dito kann man anhand des wenigen oder starken Fallens der Milben nach der Behandlung nur teilweise schließen, wie gut die Behandlung gewirkt hat, weil eben auch die Behandlung mit einem Fragezeichen behaftet ist (insbesondere die temperaturabhängigen Verdunstungsverfahren), die Anzahl der Milben anfangs ohnehin.

    Die Mühe, aus jedem Volk eine Stichprobe (hoffentlich ohne Stich!) zu entnehmen, daraufhin mit Puderzucker einzustäuben und zu sieben, mache ich mir nun wirklich nicht. Dann hätte ich ja noch viel mehr zu tun. Wieder, schon wieder und immer und immer wieder das Volk öffnen, das ist mancher Leute Imkerei. Sie als bekennender fauler Imker findet dafür jedoch immer wieder einen Grund.

    Einfach wiederholt Oxalsäue einblasen, das reicht. Letztes Jahr machte ich das noch vom volksabhängigen Milben(be-/ab-)fall abhängig, dieses Jahr blase ich einfach unabhängig vom wahrgenommenen Befallsniveau stur nach Schema F (7 mal im Abstand von je 3 Tagen).

    Auch "zählte" ich dazu noch nie die Milben. Eine Sichtkontrolle sollte einfach zur intuitiven Erfassung und ggf. Entscheidung ausreichen.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • Beenice
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    • 29. August 2020 um 06:42
    • #115

    Ich glaube es reichen auch 3 mal alle 4 Tage. Und beim 4 mal kann man dann auch sehen wie die Veränderung zum ersten Mal ist.

    Die jungen Milben gehen ja erst nach einigen Tagen in die brut. Werden also nach 4 Tagen noch erwischt.

    Länger als 12 Tage ist eine brut nicht gedeckekt um diese Zeit.

    Jetzt Anfang September das ganze nochmal wiederholen macht für mich nochmal Sinn.

    Beste Grüße

    Manfred

  • beni
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    • 29. August 2020 um 11:12
    • #116
    Zitat von Freizeitimker

    Schon eine einleitende Aussage ist leider ungenau: "...weil nur dann wissen wir, [...] ob die Behandlung gut geklappt hat". (sic!)

    Das wissen wir leider nie so genau, weil die anzahlige Milbenerfassung recht ungenau ist (gerade bei so einer "repräsentativen" Stichprobe), dito kann man anhand des wenigen oder starken Fallens der Milben nach der Behandlung nur teilweise schließen, wie gut die Behandlung gewirkt hat, weil eben auch die Behandlung mit einem Fragezeichen behaftet ist (insbesondere die temperaturabhängigen Verdunstungsverfahren), die Anzahl der Milben anfangs ohnehin.

    Die Mühe, aus jedem Volk eine Stichprobe (hoffentlich ohne Stich!) zu entnehmen, daraufhin mit Puderzucker einzustäuben und zu sieben, mache ich mir nun wirklich nicht. Dann hätte ich ja noch viel mehr zu tun. Wieder, schon wieder und immer und immer wieder das Volk öffnen, das ist mancher Leute Imkerei. Sie als bekennender fauler Imker findet dafür jedoch immer wieder einen Grund.

    Einfach wiederholt Oxalsäue einblasen, das reicht. Letztes Jahr machte ich das noch vom volksabhängigen Milben(be-/ab-)fall abhängig, dieses Jahr blase ich einfach unabhängig vom wahrgenommenen Befallsniveau stur nach Schema F (7 mal im Abstand von je 3 Tagen).

    Auch "zählte" ich dazu noch nie die Milben. Eine Sichtkontrolle sollte einfach zur intuitiven Erfassung und ggf. Entscheidung ausreichen.

    Sie empfiehlt ja auch nicht die Puderzuckermethode, sondern kritisiert sie und stellt als Alternative die Diagnose über die Windel vor. Und länger als eine Behandlung durchzuführen dauert das zählen ja auch nicht.

    Momentan habe ich für mich beschlossen, lieber zu zählen als einmal unnötig zu behandeln. Aber vll. ändere ich meine Meinung irgendwann mit wachsender Völkerzahl. Selbst der Liebig schreibt ja schon was vom Bedampfen bis nichts mehr fällt....

  • Bienenalex
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    • 29. August 2020 um 19:46
    • #117

    Ich mache beides, Puderzucker und Diagnoseschieber-

    Mit dem Schieber hat man in ein paar Minuten einen ganzen Stand versorgt, drei Tage spätger ziehen und mit einer guten Brille hat man in nullkommanix die Milben gezählt.

    Beim pudern lasse ich die Stoppuhr mitlaufen und komme so mit allem Gerödel ausen herum auf 9 Minuten wenns schnell geht, oft bin auch auch erst nach 15 Minuten beim nächsten Volk. Dafür habe ich das Ergebniss gleich.

  • Drohnenfreund
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    • 30. August 2020 um 09:15
    • #118

    Ich weiß das meine Völker Milben haben das eine mehr das andere weniger. Bin heute so weit das ich keine Milben zähle, die in meiner Matratze zähle ich auch nicht.:) Behandle meine Völker auch wenn es mir schwer fällt, 2mal mit AS,,, Nassenheider und Liebig-dispenser.

    Bei zwei von meinen Völkern kommt der Bodenschieber rein nur um zu schauen wie die Wirkung ist. Meine Immen kommen so sehr gut über den Winter. Und das obwohl sie direkt an einer Bahnlinie stehen.

  • Ingo
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    • 30. August 2020 um 13:21
    • #119
    Zitat von Drohnenfreund

    Ich weiß das meine Völker Milben haben das eine mehr das andere weniger. Bin heute so weit das ich keine Milben zähle, die in meiner Matratze zähle ich auch nicht. :) Behandle meine Völker auch wenn es mir schwer fällt, 2mal mit AS,,, Nassenheider und Liebig-dispenser.

    Bei zwei von meinen Völkern kommt der Bodenschieber rein nur um zu schauen wie die Wirkung ist. Meine Immen kommen so sehr gut über den Winter. Und das obwohl sie direkt an einer Bahnlinie stehen.

    Genauso mache ich es auch, zweimal AS. und so zu Weihnachten rum Oxalsäure träufeln.

    Zählen tue ich auch nicht.

    MfG

    Ingo

    Ingo aus Mecklenburg – Vorpommern

  • Beenice
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    • 30. August 2020 um 16:59
    • #120

    Ich weiß dass ich die Kurve im Sommer mit zuverlässigen behandeln flach bekomme und verlass mich zur Beurteilung auf die Windeln in einigen Völkern die besonderss interessieren und bekomme so auch meine Schwankung.

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