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Varroabehandlung Sommer 2021: Ameisensäure, TBE, TuB usw :)

  • Kai
  • 6. Juli 2021 um 12:38
  • Kai
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    • 6. Juli 2021 um 12:38
    • #1

    Hallo allerseits,

    der Juli ist ja traditionell der erste Sommermonat, in dem wird uns um die Varroabekämpfung kümmern können / müssen. Wie macht Ihr das? Ich werde wohl wieder den Nassenheider in den Magazinbeuten nehmen (es sind schon wieder 12 an der Zahl 8|) und bei den Sonderbeuten sowie Mini Plus Bayvarol.

    Die Unterhaltung ist eröffnet. ;) Es stehet ja einiges zur Auswahl

    • Ameisensäure 60%, verschiedenste Dispenser
    • Oxalsäurelösungen
    • Thymovar
    • Bayvarol
    • Apitraz
    • Milchsäure
    • Teilen und Behandeln (TuB)
    • Totale Brutentnahme (TBE)
    • usw usw

    LG

    Kai

  • Didi
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    • 6. Juli 2021 um 13:39
    • #2

    Moin, zum Glück habe ich eine Frau die auf mein Wohlbefinden achtet und deshalb darf ich nicht mehr wie 10 Völker haben. Und wie ich festgestellt habe ist das auch die Grenze für ein Hobby, danach ist es Arbeit!

    Im Moment ist an Behandlung der Wv nicht zu denken da noch reichlich Nektareintrag, dieses Jahr wider erwarten honigt die Linde. Meine 2 Ableger haben Os sprühen gut vertragen, von daher werde ich das Ende Juli auch bei den Wv machen.

    Chemische Behandlung und Ameisensäure habe ich nie benutzt und werde es auch weiterhin vermeiden die anzuwenden.

    LG

    Dieter

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    • 6. Juli 2021 um 13:55
    • #3
    Zitat von Kai

    Es stehet ja einiges zur Auswahl [---]

    Nicht alles, was möglich ist, wurde aufgeführt.

    Niemand hat die Absicht, das öffentliche Leben einzuschränken. Niemand hat die Absicht, eine Impfpflicht einzuführen.

  • teewee
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    • 6. Juli 2021 um 15:43
    • #4

    Die WV TBE (Verbunden mit Formatwechsel) mit Fangwabe und OXS-Sprühen. Die Brutscheunen AS mit MAQS. Die Minis AS mit Liebig-Dispenser mit flacher Flasche(das neuere Modell).

    Gruß, Thorsten

    .

  • beni
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    • 6. Juli 2021 um 15:49
    • #5

    Nach der Lindenblüte AS (Nassenheider Pro/LD) für Völker die bereits eine neue Königin haben. Alle anderen: TuB (gibt dicke Völker für den Winter, macht aber nicht wenig Arbeit). Manche Fluglinge bekomme dabei auch gleich eine Versand-Kö.

  • Gast-2022-01-25
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    • 7. Juli 2021 um 19:31
    • #6

    Was wohl Nassenheider Pro für alle?

    Natürlich mit As bestückt, wie immer. Aber erstmal ausschleudern.

  • Hainlaeufer
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    • 7. Juli 2021 um 21:53
    • #7

    Letztes Jahr fuhr ich gut mit Bannwaben und Oxalsäure. Bannwabenverfahren macht halt irgendwie Arbeit, bei großen Völkern sucht man zu Beginn auch schon mal länger die Königin.

    Bei einem Volk schaffte es irgendwie die Königin zweimal wieder rauszukommen. Hab da dann einfach die verdeckelte Brut entnommen und direkt mit Oxalsäure behandelt. Klappte genauso super wie mit den Völkern wo die Bannwabe funktionierte.

    Ich überlege mir ernsthaft, ob ich nicht nächstes Jahr statt der Bannwabenmethode dann zur Ernte auch gleich die verdeckelte Brut raushole, ohne den Schnickschnack mit Bann.

    Die grosse Frage ist, wie sicher das wirklich ist?

    Man wird wohl auch die Brutwaben entnehmen müssen, wo die ersten Zellen verdeckelt wurden, da sich ja die Varroa zeitnah unter die Larven versteckt, und kontrollieren kann man das ja nicht...

  • Abramis
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    • 7. Juli 2021 um 22:23
    • #8

    Bei starken Völkern ist TuB das Mittel der Wahl. Sprühbehandlung und gleichzeitig nochmal Völkervermehrung. Bei den schwächeren Völkern nach Windeldiagnose eine AS60-Behandlung mit dem Liebig Dispenser sofern erforderlich. Ansonsten erst Ende August, Anfang September. Leider stürzen im Herbst hier im Norden die Temperaturen schnell mal unter 20 Grad. Daher muss das richtige „Temperaturfenster“ getroffen werden.

    Und erstens machen sie es anders, als es zweitens im Lehrbuch steht :!::!::!:

  • BelloBee
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    • 8. Juli 2021 um 20:55
    • #9

    FAM-Dispenser: Anfang August 5 Liter füttern, 1 Woche FAM-Dispenser (AS 70%), 2. Fütterung (10-15 Liter) und dann nochmals 2 Wochen FAM-Dispenser. Hoffe sehr, dass die Temperaturen wieder mitmachen.

    Ende November Oxalsäure verdampfen (Varroxal, verdampft restlos). Und optional nach noch 2. Verdampfung Mitte Dezember.

  • Gast-2022-01-25
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    • 31. Juli 2021 um 22:33
    • #10

    Das Wetter ist gerade Ideal für die AS Dusche als Varroabehandlung.

    Sehr preiswert ist es ja, die 75% AS zu verdünnen auf 60%, was ja wiederrum nicht erlaubt ist.

    Ich persönlich arbeite gerne mit dem Nassenheider pro, füttere die Bienen aber vorher mit mindestens 5 Liter auf, damit die Bienen Abstand zu der Säure gewinnen.

    Für Bienenhalter mit vielen Völkern in meinen Augen unter dem Aspekt des Zeitmanagements die beste Alternative mit organischen Säuren zu arbeiten, ohne auf mehr oder weniger Rückstandsproblematiken und/oder Resistenzprobleme zu stossen.

    Viele durchaus gute andere Alternativen wie TuB, TBE und Co sind viel zu arbeitsintensiv.

    Gerade für Anfänger und Leute mit vielen Völkern ein TOP Verfahren.

  • Kai
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    • 31. Juli 2021 um 22:37
    • #11
    Zitat von Bienen Ede

    Das Wetter ist gerade Ideal für die AS Dusche als Varroabehandlung.....

    Hallo,

    das sehe ich gerade etwas differenziert: Kiel (und Umgebung) stürmisch, fast Dauerregen von der Seite bei 16 Grad am Tage und 12 Grad in der Nacht, Luftfeuchtigkeit 100%. ;)

    Daher bin ich gezwungen, mit AS etwas zu warten. Ansonsten volle Zustimmung zu AS, TBE und TUB: :)

    LG

    Kai

  • Gast-2025-04-02-1
    Gast
    • 31. Juli 2021 um 23:01
    • #12

    AS vor dem 15.9. ist m.E. nicht mit dem Tierschutzgesetz zu vereinbaren. Die Faulheit des Imkers rechtfertigt keine Tierquaelerei.

    TuB ist kein Hexenwerk und arbeitsmaessig gut zu beherrschen, wenn man vorweg fuer eine Einheitlichkeit sogt (also nicht droelf Beuten und Raehmchenformate sowie Voelker in allen moeglichen und unmoeglichen Zustaenden). Dann ist das auch mit 50 Voelkern gut zu stemmen, zumal man bei TuB etliche Sachen mit einem "Aufwasch" erledigt hat und allein die vom Wetter unabhaengige Planbarkeit einen gewissen Mehrarbeitsaufwand rechtfertigt.

    Bei mir sind inzwischen alle Jung-und Begattungsvoelker brutfrei mit OX behandelt. Die Wi.-Voelker kommen Ende der kommenden Woche im Rahmen von TuB dran.

    Den einzigen echten Nachteil von TuB sehe ich darin, dass man pro 5 Voelker ca. eine Reservekoenigin benoetigt, weil statistisch die Nachschaffung des Brutlings 20% Ausfallrisiko bedeutet. Klar kann man dann den Brutling einfach gleich wieder mit dem Flugling vereinigen, allerdings ist dann ein wesentlicher Vorteil von TuB - das doppelte Erbrueten von Winterbienen - verlustig.

  • Kai
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    • 31. Juli 2021 um 23:07
    • #13
    Zitat von Postkugel

    AS vor dem 15.9. ist m.E. nicht mit dem Tierschutzgesetz zu vereinbaren. ...

    Hallo :)

    Das Tierschutzgesetz gilt nur für Wirbeltiere, also nicht für Honigbienen.

    Wenn Ameisensäure, dann im Juli / Anfang August. Alles andere danach wäre für die Erzeugung gesunder Winterbienen zu spät.

    Aber ansonsten Zustimmung: AS halte ich immer für eine Qual.

    Zur Zeit halte ich es für Ameisensäureanwendung in Deutschland sogar zu kalt:

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    LG

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    • 1. August 2021 um 07:33
    • #14
    Zitat von teewee

    Die WV TBE (Verbunden mit Formatwechsel) mit Fangwabe und OXS-Sprühen. Die Brutscheunen AS mit MAQS. Die Minis AS mit Liebig-Dispenser mit flacher Flasche(das neuere Modell).

    Gruß, Thorsten

    Habe auf die Fangwabe verzichtet, passte nicht wirklich ins neue Maß.

    .

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    • 1. August 2021 um 07:37
    • #15

    Kai: die Liebig Dispenser funktionieren zur Zeit mäßig, die Maqs-Streifen jedoch gut.

    Wenig bis kein Totenfall bei den Bienen, dafür aber reichlich bei den Milben.

    Gruß Thorsten

    P.s. Tagestemperaturen z.zt. Im Behandlungszeitraum hie bei 22 C, nachts um 13 C

    .

  • Gast-2022-01-25
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    • 1. August 2021 um 07:39
    • #16

    Ich hoffe das mit dem 15.09 hat keiner für voll genommen.

    Gerade aus den von mir geschilderten Erfahrungen aus dem letzten Jahr, haben mir in der Praxis vorgeführt, dass dann eine Behandlung zu spät ist. Die Varroa hat dann bereits viele Völker massiv geschädigt.

    Auch halte ich TuB für wesentlich arbeitsintensiver aus meiner eigenen Erfahrung heraus. Allerdings kann und muss man dann seine Prozesse mit der Behandlung kombinieren.

    Das ist eine Entscheidung die jeder für sich treffen muss.

    So haben die Schockverfahren des AS Behandlung eben den Vorteil, dass sie nicht bis zu 10 Tage dauern, aber dafür die Bienen noch mehr belasten.

  • Honeybee75
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    • 1. August 2021 um 08:37
    • #17

    Moin,

    AS kommt mir nicht mehr in die Beuten...

    Alles was geteilt / umgesetzt wurde / brutlos war habe ich mit OX besprüht.

    Bei uns sieht es bis jetzt auch noch richtig gut aus ,sehr wenig Varroamilben in den Völkern.Da noch recht viel Tracht (Phacelia / Sonnenblume ) vorhanden ist bin ich noch entspannt und werde erst in 10 Tagen die letzten Honigräume abräumen und dann mit Thymovar und OX Streifen behandeln.

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    Mal sehen wie sich diese Behandlung so schlägt und was dann zur Winterbehandlung noch an Milben in den Völkern ist.

  • teewee
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    • 1. August 2021 um 09:13
    • #18

    Honeybee75 : wie ermittelst du den aktuellen Befall?

    Gruß Thorsten

    .

  • seimke
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    • 1. August 2021 um 12:21
    • #19

    Ich imkere in der Citybox im Zandermaß mit Platz für 28 Rähmchen. Mein Volk besetzt 20 Bruträhmchen und hängt teilweise noch im leeren Honigraum herum weil ich dort das Futter einlege. Nun habe ich letzte Woche eine Varroabehandling mit AS 60% gemacht. Laut Anleitung habe ich 40 mm auf 20 Rähmchen gerechnet. Da ich mit der Schwammtuchmethode arbeite habe ich zwei Schwammtücher beutzt um die AS besser zu verteilen. Bitte keine Diskussion über die Methode. Das habe ich so von meinem Imkerpaten gelernt und werde jetzt keine anderen Versuche machen bis ich mehr Sicherheit damit gewonnen habe. Letztes Jahr war das im Verein auch kein Problem und alle Völker sind über den Winter gekommen. Jedenfalls habe ich zwar torkelnde Bienen und leider auch Totfall aber keine einzige Varroa auf dem Brett. Das Brett war mit Öl engerieben und es ware auch keine Ameisen darauf zu sehen. Das Wetter hat gepasst und ich habe keine Ahnung warum das nicht klappt. Irgendetwas muss ja falsch laufen den es kann ja nicht sein, dass das Volk keine Milben hat. Kann es sein dass ich in einer Einraubeute anders dosieren muss als in Magazinen?

  • Gast-2022-01-25
    Gast
    • 1. August 2021 um 12:56
    • #20

    seimke

    Das ist eine Frage die sehr speziell ist und ich keine abschliessende Antwort geben kann.

    Aber wenn das letztes Jahr funkioniert hat, warum dann jetzt nicht.

    Auch ich habe Völker wo ich fast keinen Milbenfall habe.

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